Das IT-Jahr 2014 neigt sich dem Ende und wir blicken zurück

19. Dezember 2014

Das Jahr neigt sich dem Ende und mit der Adventszeit kommt auch die Phase der Jahresrückblicke. Wie auch schon 2011, 2012 und 2013 schauen wir auch in diesem Jahr auf wichtige IT-Ereignisse zurück.

jahresrueckblick 2014

Industrie 4.0 – Zukunftsprojekt der Bundesregierung

Die Industrie steht vor einem massiven Umbruch: Die Innovationszyklen werden kürzer, die Flexibilisierung der produzierenden Akteure steigt ebenso wie die Individualisierung von Produkten. Maßgebliche Treiber der Entwicklung sind das Internet und Innovationen aus dem ITK-Bereich. Dieser Transformationsprozess des industriellen Sektors, der auch mit dem Begriff „Industrie  4.0“ umschrieben wird, forderte dieses und die kommenden Jahre eine stärkere Zusammenarbeit der ITK-Branche und der Fertigungsindustrie.

Microsoft kauft Nokias Mobilfunksparte

Mit Nokias Mobilfunksparte wechselte ein weiterer ehemals großer Handy-Hersteller im April den Eigentümer. Die Übername durch Microsoft für 5,84 Milliarden Euro war aufgrund von Nokias schwächelndem Absatz jedoch abzusehen. Microsoft erhält auf einen Schlag das gesammelte Mobilfunk-Know-how des traditionsreichen Unternehmens und kann mit der Strategie -Hard- und Software aus einer Hand-  in diesem und im kommenden Jahr Marktanteile wettmachen.

Der XP-Support endet

Mehr als jeder zehnte Windows-PC in Deutschland lief im Februar noch unter Windows XP, hat Statcounter gezählt. Im April war es dann trotzdem soweit: Microsoft stellte den Support für das konzeptionell überholte Betriebssystem nach 13 Jahren ein.

BND ist mit im NSA-Boot

Die offizielle Empörung der Bundesregierung über das Abhören des Kanzlerinnentelefons durch die NSA 2013 erscheint seit April in etwas anderem Licht: Bei einer Video-Anhörung im Europarat offenbarte der Ex-NSA-Mitarbeiter Snowden, dass die NSA eng mit deutschen Geheimdiensten zusammenarbeitetet und regelmäßig Daten austauschte. Auch große IT-Firmen gerieten in Verdacht mit der NSA zu kooperieren. IT-Firmen fürchten zu Recht um ihr Kundengeschäft, vor allem im Cloud-Sektor sowie der Cloud Monitor 2014 bestätigte, dass infolge der NSA-Affäre ein Wachstumsdämpfer eintrat. Microsoft klagt nun gegen ein Urteil aus den USA, welches besagt, dass Unternehmen Kundendaten offenlegen müssen, wenn sie für die amerikanische Regierung von Interesse sind. Apple, Cisco, Verizon und AT&T unterstützen  Microsoft auf diesem Weg. Die Firmen warnen, dass die Entscheidung des Richters negative Konsequenzen für ihr Geschäft haben könnte.

Microsoft erfüllt seit dem 01. Juli 2014 europäisches Datenschutzrecht

blog_office365_092013Alle 28 nationalen Datenschutzbehörden, die Unternehmen mit Niederlassungen innerhalb der Europäischen Union beaufsichtigen, haben gemeinsam einen Brief verfasst (Article 29 Letter), der bestätigt, dass Microsoft ordnungsgemäße Vertragsbestimmungen für seine Enterprise Cloud Services verwendet.  Kunden können die Microsoft Services in dem Wissen verwenden, dass der Datentransfer weltweit die Datenschutzbestimmungen der EU erfüllt. Diese gehören zu den strengsten der Welt. Microsoft ist der einzige große Cloud-Anbieter, der eine solche Anerkennung erhalten hat.

Big Data

Das Dauerthema BigData war auch in diesem Jahr weiterhin präsent. Die in den Unternehmen anfallenden Daten wachsen weiter exponentiell an. Die Anforderungen an die IT, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten und die Datenberge beherrschbar und nach Möglichkeit produktiv für das Unternehmen nutzbar zu machen, steigen. Analysen sollen in Echtzeit erfolgen; das heißt umfangreiche Reports sollen auf Knopfdruck erstellt werden. Seit diesem Jahr können sich Unternehmen mit den Power BI Tools von Microsoft auf leichtem Wege geschäftsrelevante Kennzahlen und Erkenntnisse in Excel und Office 365 abrufen, auswerten und visualisieren lassen. Endanwender können mit nur wenigen Handgriffen aussagekräftige und anspruchsvolle Reports und Datenanalysen erstellen, ohne tiefgehendes Big Data Know-How besitzen zu müssen.

Hybrid-IT

Um komplexe IT-Anforderungen durch Anwendung neuer Technologien meistern zu können, setzen Unternehmen stärker denn je sogenannte Hybrid Cloud Lösungen (Mix aus privater und öffentlicher Cloud) ein. Laut dem Cloud Monitor der KMPG sind es 2014 40% der deutschen Unternehmen, die auf Cloud-Technologie setzen und 29% planen und diskutieren den Einsatz. Gerade in den einzelnen Fachbereichen werden Cloud Services und SaaS Applikationen zunehmend für Testumgebungen oder bei Spitzenlasten eingesetzt, andere Bereiche hingegen benötigen eine weiterhin vollkommen abgeschottete dedizierte Server-Infrastruktur. Dies stellt die IT vor zahlreiche Herausforderungen, denn sie muss weiterhin eine zentrale Steuerungsfunktion sowie den Gesamtüberblick über die verwendeten Ressourcen, Kosten und Daten behalten. Generell wird der Trend anhalten, immer mehr Rechnerleistung in die Cloud auszulagern und Anwendungen werden noch in viel stärkerem Maße als bisher über den Browser bedienbar sein.

Mobile Business

Die zunehmende Einbindung mobiler Endgeräte in die Unternehmensprozesse verändert die Arbeitsweise der Mitarbeiter gewaltig. Immer mehr Unternehmen statten aus Sicherheitsgründen ihre Mitarbeiter mit Tablets und Smartphones aus. Auf diese Weise wollen sie der Praxis, dass Mitarbeiter eigene Devices zum Arbeiten verwenden, Einhalt gebieten. Denn vielerorts haben die Mitarbeiter Bring Your Own Device längst eigenmächtig realisiert. Ihr Anspruch: Unabhängig vom verwendeten Mobilgerät möchten sie mit geeigneten Business-Apps effizient arbeiten. Sie erwarten, damit ähnlich schnell und einfach Reisen zu organisieren, mit externen Dienstleistern zu chatten oder unterwegs die Webseiten der Kunden zu lesen – so wie sie es von ihren privaten Apps gewohnt sind. Aber auch für Bring Your Own Device gibt es immer mehr Strategien, private Geräte in eine unternehmensinterne Infrastruktur sicher einzubinden.

Internet der Dinge

Elektronische Geräte im eigenen Zuhause werden immer intelligenter und arbeiten zusammen. Computer, Fernseher und mobile Geräte sind dabei über das Heimnetzwerk miteinander verbunden, mobil oder per Datenkabel. Mittlerweile werden Medien und Inhalte über viele Bildschirme konsumiert – ganz gleich, ob Fernseher, Tablet oder Smartphone. Immer häufiger sind diese Geräte vernetzt und ergänzen sich. Das Internet der Dinge vernetzt nicht nur die Welt, sondern rückt auch Player ins Blickfeld der online-affinen Öffentlichkeit, die bislang eher mit traditioneller High-Tech assoziiert wurden. Bosch etwa kündigte früh im Jahr an, seine Sensor-basierenden Anwendungen in einer neuen Sparte namens Connected Devices and Solutions zu konsolidieren.

Drohnen für global verfügbares Internet

Geradezu ein Megatrend 2014 waren Drohnen: Außer den unbemannten Fluggeräten für militärische und sonstige Aufklärungszwecke ging es um diverse ferngesteuerte oder selbststeuernde Lauf- beziehungsweise Flugburschen. In Ballons und Drohnen wollen Google und Facebook das Internet in bisher abgeschnittene Regionen der Welt fliegen lassen. Drohnen passen in die Strategie von Internet.org. So heißt die Initiative, zu der sich Facebook, Samsung und weitere Technologie-Konzerne schon im August 2013 zusammen geschlossen haben. Erklärtes Ziel der Allianz: Das Internet viel stärker in der Welt verbreiten.

Tendenz 2015

Die Informationstechnologie bleibt die Wachstumssäule des deutschen ITK-Markts. Im kommenden Jahr wird der Umsatz mit Software, IT-Dienstleistungen und IT-Hardware voraussichtlich um 2,4 Prozent auf 79,7 Milliarden Euro zulegen. Das berichtet der Digitalverband BITKOM auf Grundlage aktueller Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO).

Mit diesen positiven Aussichten wünschen wir unseren Blog-Lesern, Freunden, Partner und Kunden eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches, innovatives Jahr 2014. Für alle die, die sich dem Thema “Arbeitsplatz der Zukunft” (Social Enterprise, Kommunikation, Wissensmanagement etc.) nähern wollen, gibt es noch ein Gewinnspiel. Wir verlosen einen Tagesworkshop “Ihr Arbeitsplatz der Zukunft”. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Adventskalender - Weihnachtsaktion 2014

Nur einmal anmelden und überall verfügbar – Einrichten Ihres Single Sign-On für Yammer

17. Dezember 2014

Blog Yammer SingleSignOnHeutzutage laufen sehr viele Unternehmensdienste über Websiten, wo ein Login notwendig ist. Um die Sicherheit zu erhöhen und die Verwaltung zu vereinfachen, wird Single Sign-On (SSO) eingesetzt. Frei ins Deutsche übersetzt, geht es hier also um eine „Einmalanmeldung“, die ermöglicht dass man sich mit Hilfe eines Accounts bei mehreren Diensten anmelden kann. Auch für Yammer gibt es die Möglichkeit SSO einzurichten.

Verwendung können dabei beliebige SSO-Systeme finden, so könnte z.B. SAML zum Einsatz kommen.
Wir bei der ProTechnology benutzen AD FS (Active Directory Federation Services), weshalb sich diese Anleitung auch auf diesen Dienst von Microsoft beziehen soll.

Die Einrichtung des Single Sign-Ons geht leider nicht ganz so schnell, wie die der Synchronisierung aus meinem vorhergehenden Blogbeitrag, da Sie auf Hilfe durch den Microsoft-Support angewiesen sind.

1. Serviceanfrage erstellen

Sollten Sie Office 365 haben, dann müssen Sie sich im Office-Admin-Portal einloggen und dann zu „Support“ und weiter auf „Serviceanfragen“ die Ansicht wechseln.

Nun können Sie auf der Microsoft-Support Webseite gehen und dort eine neue Supportanfrage erstellen.

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Unter dem Punkt „add details“, können Sie angeben, dass Sie SSO für Yammer konfigurieren möchten.

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Weitere Einstellung müssen nicht vorgenommen werden, nach dem Versenden der Serviceanfrage werden Sie vom Microsoftsupport aufgefordert eine Yammer SSO Checkliste auszufüllen. Um den Vorgang etwas abzukürzen, können Sie diese Checkliste auch bereits hier vorab herunterladen und der Serviceanfrage unter “attach file” beifügen.

2. AD FS Einrichtung

Nach erfolgreicher Serviceanfrage bekommen Sie vom Support eine Datei mit Metadaten, die für die Einrichtung des AD FS von Nöten sind. Im ersten Schritt müssen Sie auf dem AD FS – Server die Management Konsole öffnen und dort ein neues „Relying Party Trust“ hinzufügen.

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Die Daten über Relying Party können Sie aus der angesprochenen Metadaten-Datei vom Support importieren.

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Alle weiteren Einstellungen können unverändert gelassen werden und mit mehrfachem Klick auf „Next“ kann dieser Schritt abgeschlossen werden.

Als nächstes müssen die „Claim Rules“ editiert werden:

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Nachdem die „Claim Rules“ korrekt eingestellt worden, kann man mit dem Support einen Termin für einen Test vereinbaren. Der Test läuft dann so ab, dass der Support-Ingenieur SSO für das Unternehmen freischaltet und Sie versuchen sich mit ihrer Firmen-E-Mail-Adresse bei Yammer anzumelden. Optimaler Weise werden Sie dann auf das SSO-Portal weitergeleitet und damit wissen Sie, dass Ihre vorherigen Einstellungen richtig waren.

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Nach erfolgreicher SSO- und Synchronisations-Einrichtung werden die Daten selbständig aus dem Active Directory in das Yammer-Profil übernommen. Jegliche Änderungen im AD werden im Nachgang auch im Yammer aktualisiert.
Mit solchen einfachen Optimierungsschritten kann die Effizienz in Ihrem Unternehmen gesteigert werden, da sich Ihre Mitarbeiter nicht mehr um die Aktualisierung der Stammdaten kümmern müssen.

Ähnlicher Blogartikel: Yammer DirSync – Ihr Unternehmensnetzwerk mit Active Directory koppeln

Autor: Walter Nuss

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Erstellen einer (hochverfügbaren) SharePoint 2013 Farm in 30min mit Microsoft Azure

22. Oktober 2014

schnell Sharepoint in azure ausrollenMit den Azure-Diensten kann nun eine Microsoft SharePoint 2013-Farm mit SQL Server AlwaysOn bereitgestellt und betrieben werden; heißt Azure unterstützt mit den Sharepoint Server-Farm Features nun das automatische Erstellen einer vorkonfigurierten Sharepoint Server 2013-Farm. So sparen Sie jede Menge Zeit, wenn Sie eine Basis- oder hochverfügbare Sharepoint -Farm zu Test-, Entwicklungs- oder Live-Zweken benötigen. Ihre 30 Tage Azure-Testversion erhalten Sie hier.

Aus 30 Tagen werden 30 Min. – Anna, Systemadmin, zeigt Ihnen, wie schnell die SharePoint Farm steht?

Die Basis-SharePoint -Farm besteht aus drei virtuellen Maschinen:
SharePoint Farm Basiskonfiguration

SharePoint Farm Basiskonfiguration

Sie können diese Farm-Konfiguration bspw. für eine SharePoint-App-Entwicklung oder für Ihre erstmalige Evaluierung von Sharepoint 2013 verwenden.

Die hochverfügbare SharePoint-Farm besteht aus neun virtuellen Maschinen:
SharePoint Farm Hochverfügbarkeitskonfiguration

SharePoint Farm Hochverfügbarkeitskonfiguration

Sie können diese Farm-Konfiguration verwenden, um eine höhere Auslastung, eine hohe Verfügbarkeit der externen Sharepoint Sites und um SQL Server AlwaysOn für eine Sharepoint-Farm zu testen.

Für die Konfigurationsdetails der beiden Farmen klicken Sie bitte hier.

Diese Farms haben einen vorkonfigurierten Endpoint, um authentifizierten Web Traffic (TCP Port 80) auf dem Sharepoint-Web-Server über einen mit dem Internet verbundenen Client-Computer zu ermöglichen. Dieser Endpunkt ist eine vorkonfigurierte Teamwebsite. Um auf diese Teamwebsite zu zugreifen, gehen Sie wie folgt vor:

  1.      Im Azure Portal klicken Sie auf “Suchen”, und klicken Sie dann auf “Ressourcengruppen”.
  2.      In der Liste der Ressourcengruppen klicken Sie auf den Namen Ihrer Sharepoint-Farm Ressourcengruppe.
  3.      Klicken Sie innheralb Ihrer SharePoint-Farm Ressourcengruppe auf Bereitstellungsverlauf.
  4.      Im Bereitstellungsverlauf rufen Sie Microsoft.SharePointFarm auf.
  5.      Unter Microsoft.SharePointFarm kopieren Sie die URL, die im Feld SHAREPOINTSITEURL zusehen ist.
  6.      In Ihren Internet-Browser fügen Sie die URL in das Adressfeld ein.
  7.      Geben Sie bei der Aufforderung die Anmeldeinformationen (Benutzer-Account), die Sie beim Erstellen der Farm hinterlegt haben, ein.

Innerhalb der Zentraladministration der SharePoint-Site können Sie MySites, SharePoint-Anwendungen und andere Funktionen konfigurieren. Weitere Informationen zur Konfiguration von Sharepoint 2013 gibt es hier.

Um Zugriff auf die Zentraladministration zu erlangen, setzen Sie folgende Schritte um:

  1. Im Azure Portal klicken Sie auf “Suchen” und anschließend auf “Ressourcengruppen”.
  2. In der Liste der Ressourcengruppen klicken Sie auf den Namen der Sharepoint-Farm-Ressourcengruppe.
  3. Klicken Sie im Bereich für Ihre Sharepoint-Farm Ressourcengruppe auf Bereitstellungsverlauf.
  4. Im Bereitstellungsverlauf rufen Sie Microsoft.SharePointFarm auf.
  5. Unter Microsoft.SharePointFarm kopieren Sie die URL, die im Feld SHAREPOINTCENTRALADMINURL zusehen ist.
  6. In Ihrem Internet-Browser, fügen Sie die URL in das Adressfeld ein.
  7. Geben Sie bei der Aufforderung die Anmeldeinformationen (Benutzer-Account), die Sie beim Erstellen der Farm hinterlegt haben, ein.

Hinweise:

Das Azure Portal erstellt diese virtuellen Maschinen innerhalb Ihres Abonnements und in einem cloudbasierten, virtuellen Netzwerk. Es gibt keine Site-to-Site-VPN-Verbindung zurück zu Ihrem Unternehmensnetzwerk. Sie können diese Server über Remote-Desktop-Verbindungen einfach verwalten.

Um Ihre Sharepoint-Farm mit Azure zu erstellen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Im Microsoft Azure Portal auf Virtual Machines und dann auf Sharepoint Server Farm klicken.
  2. Im Sharepoint-Farm Bereich, geben Sie den Namen einer Ressourcengruppe an.
  3. Geben Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort für ein lokales Admin-Konto für jede virtuellen Maschine in der Farm an.
  4. Wenn Sie die Hochverfügbarkeitsfarm möchten, klicken Sie auf Aktivieren von hoher Verfügbarkeit.
  5. Um den Domänencontroller zu konfigurieren, klicken Sie auf den Pfeil. Sie können einen Hostnamen-Präfix (die Standardeinstellung ist der Ressourcen-Gruppenname) wählen und geben Sie bitte einen Struktur-Stammdomänennamen (Standard ist contoso.com), und die Größe der Domänen-Controller (Standard ist A1) an.
  6. Um Ihren SQL-Server zu konfigurieren, klicken Sie auf den Pfeil. Sie können einen Hostnamen-Präfix (die Standardeinstellung ist der Ressourcengruppen-Name)  und die Größe des SQL-Servers (Standard ist A5) wählen. Geben Sie danach das Datenbankzugriffskonto und das Passwort an, und geben Sie den Namen des SQL-Server-Dienstkontos (der Standard ist SqlService) und das dazugehörige Passwort (Standardmäßig ist das gleiche Kennwort, wie es beim Administrator-Konto gewählt wurde, hinterlegt).
  7. Um Ihren Sharepoint-Server zu konfigurieren, klicken Sie auf den Pfeil. Sie können einen Hostnamen-Präfix (die Standardeinstellung ist der Ressourcegruppen-Name) und die Größe des SharePoint-Servers (Standard ist A3) wählen. Standardmäßig wird das Administratorpasswort für das SharePoint-Benutzerkonto, Farmkonto und Passwort verwendet.
  8. Um optionale Konfiguration (Ihr virtuelles Netzwerk oder Speicherkonto, Diagnosen) durchzuführen, klicken Sie auf den entsprechenden Pfeil.
  9. Um das Abonnement zu spezifizieren, klicken Sie auf den entsprechenden Pfeil.
  10. Um den Ort (Region) anzugeben, klicken Sie auf den entsprechenden Pfeil.
  11. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Erstellen.
https://portal.azure.com

https://portal.azure.com

Sharepoint Server-Farm verwendet den Azure Resource Manager mit entsprechenden Powershell-Skripten, um die Infrastruktur und die Server-Konfigurationen automatisch zu erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Verwendung von Windows Powershell mit Resource Manager.

Erfahren Sie mehr zum Thema Microsoft Azure und Datensicherheit in der Cloud zu unserer gemeinsam im Nov/Dez 2014 stattfindenen Roadshow “Cloud Executive Business Brunch” mit Microsoft. Mehr Details zu den Events erfahren Sie unter folgendem Link.

Autor: Sascha Blickensdörfer

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Yammer DirSync – Ihr Unternehmensnetzwerk mit Active Directory koppeln

14. Oktober 2014

13410590_blogYammer ist ein für Unternehmen konzipiertes soziales Netzwerk, das seit September 2008 am Markt vertreten ist. Im Jahr 2012 wurde Yammer von Microsoft aufgekauft und stetig weiterentwickelt, um die Integration zu anderen Produkten wie SharePoint oder Office herzustellen und sukzessive zu verbessern.

Yammer ermöglicht eine sichere Kollaboration zwischen Abteilungen und verschiedenen Standorten eines Unternehmens. Damit wird eine Verbreitung von firmeninternen Wissens erleichtert und die Zusammenarbeit deutlich effizienter. Mehr Informationen über die Features und Vorteile finden Sie unter diesem Link.

Synchronisation mit Active Directory

Eine Synchronisation zwischen Yammer und dem Active Directory ist möglich, wodurch alle Mitarbeiterdaten immer aktuell auch im Yammer vorliegen. Nachfolgend soll beschrieben werden, welche Schritte durchlaufen werden müssen, um eine Synchronisation erfolgreich durchzuführen.

1. Sync-Tool installieren
Auf einem AD-Server muss das Yammer-Directory-Sync-Tool installiert werden. Die Datei zum Download finden Sie unter dem folgenden Link.

2. Firewalleinstellungen überprüfen
Nach Installation des Sync-Tools müssen Sie sicherstellen, dass der Server mit dem Internet kommunizieren kann. Um eine allumfassende Synchronisation zwischen Yammer und dem AD zu erreichen, müssen unterschiedliche Ports freigeschalten werden. Zunächst sollte Port 443 offen sein, damit ausgehender Traffic möglich ist. Zusätzlich sollte ausgehender SMTP-Traffic freigeschalten werden, dadurch kann das Sync-Tool Einladungsmails an neue AD-Nutzer verschicken. Um dies zu ermöglichen dürfen die Ports 25 oder 587 nicht geblockt werden. Für die AD-Synchronisierung wird standardmäßig Port 389 genutzt, dieser muss ebenfalls offen sein.

3. Yammer Service Account einrichten
Für die Einrichtung eines Yammer Service Accounts sind drei Schritte nötig:
1. Einen Mail-Account für den Synchronisation-Service einrichten (z.B. yammerdsync@companyname.com)
2. Mit dieser E-Mail-Adresse bei Yammer registrieren
3. Diesen Account zum Yammer-Admin machen

4. Synchronisierung eingrenzen
Es ist in der Regel so, dass neben den Benutzerkonten im AD auch die Konten für sämtliche Services und Programme angelegt werden. Um bestimmte OUs (Organizational Unit – ein Containerobjekt in einem Active Directory) von der Synchronisierung auszuschließen, müssen in der Sync-Tool Konfiguration bereits vor dem Einrichten Änderungen vorgenommen werden. Die Konfigurationsdatei finden Sie durch Rechtsklick auf das Sync-Tool-Symbol im Tray. Dort angekommen öffnen Sie über „About“ ein neues Fenster, wo Sie anschließend die „Advanced Configuration“ auswählen.

 

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Im Nachgang öffnet sich ein Verzeichnis mit Log-Dateien und Konfigurationen, die im JSON-Format gespeichert sind (Die Log-Dateien können bei Problemen sehr hilfreich sein).

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Für unseren Task interessiert uns lediglich die „globalsettings.config.json“-Datei. In dieser müssen Sie den Abschnitt „Queries“ finden und dort im oberen(!) Teil folgende Zeile wie auf dem Bild einfügen:

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Der untere Teil bleibt unverändert.

 
5. Sync-Tool Konfigurieren
Im nächsten Schritt gilt es, das Sync-Tool wunschgemäß zu konfigurieren. Dazu starten Sie das Tool und loggen sich mit der eingerichteten Yammer-Admin-Adresse ein.

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Im Reiter „Directory Settings“ geben Sie den Hostnamen vom AD-Server ein und wählen anschließend aus, mit welchem Benutzernamen sich das Tool auf dem Server einloggen soll.

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Nach einem Klick auf „Login“ sollte die Validierung losgehen, die im Anschluß durch einen Ergebnisbericht ausgewertet wird.

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Damit das Sync-Tool die Einladungsmails an die neuen AD-Nutzer versenden kann, müssen Sie die Maileinstellungen Ihres Mail-Servers eingeben.

bild 8

 
Nachdem die Mail-Einstellungen erfolgreich überprüft worden sind, kann die Synchronisation aktiviert werden und der Prozess ist hiermit erfolgreich abgeschlossen.

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In meinem nächsten Blog-Artikel wird die Einrichtung von Single Sign On mit Yammer näher erklärt. Das heißt mit dieser Anleitung lernen Sie, wie die Einmalanmeldung auch für Ihr Unternehmensnetzwerk Yammer greift.

Autor: Walter Nuss

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OneNote heiratet CRM/SharePoint-Integrator

12. September 2014

Wedding coupleDer erste Schritt ist getan, denn ab sofort kann unser CRM/SharePoint-Integrator auch OneNote-Abschnitte und OneNote-Seiten erzeugen. Manchmal gehen Wünsche eben doch in Erfüllung, zumindest wenn es die Wünsche unserer Kunden sind.

Wie ist das möglich?

Beschäftigt man sich ein wenig mit der Materie, findet man die vor kurzem noch angekündigte OneNote-API. Jedoch kann diese API im aktuellen Status nur das OneNote-Notizbuch im eigenen OneDrive bearbeiten. Eine Bearbeitung eines im SharePoint liegenden Notizbuchs ist aktuell noch nicht möglich, aber immerhin bereits auf der Wunschliste.

Da aber auch wir nicht so lange warten wollen, haben wir analysiert, welche Alternativen es gibt. Erstaunlicherweise sind es sogar recht viele, die jedoch alle der Reihe nach aus Gründen der Performance oder Kompatibilität ausscheiden. Nur eine Alternative blieb, die Anfangs regelrecht gepflastert mit Stolpersteinen schien, die sich jedoch im Laufe der Zeit eher als Steighilfen erwiesen.

Wie habt ihr das gemacht?

Nun, allzu sehr möchten wir natürlich nicht ins Detail gehen. Soviel sei jedoch gesagt:
Wir nutzen für dieses Feature die Dienste der Office WebApps für SharePoint. Konkret simulieren wir dabei die Nutzung der OneNote WebApp in SharePoint. Das die entsprechende Implementierung natürlich recht komplex ist und viel Zeit in Anspruch nahm, sollte sich fast schon von selbst verstehen.

Wie schaut das Ganze nun aus?

Dazu haben wir wie üblich ein kleines Beispiel erstellt. In den folgenden Abbildungen haben wir eine Beispielkonfiguration für Sie vorbereitet. Zum besseren Verständnis der Möglichkeiten, zeigen wir Ihnen einen zweistufigen Aufbau.

1. OneNote-Abschnitt pro Firma

Mit dieser Konfiguration wird pro Firma ein OneNote-Abschnitt erstellt. Der Name des Abschnitts wird aus der Firmennummer und dem Firmenname zusammengesetzt, wodurch sich bspw. ein Abschnitt mit dem Name “1234 – Musterbau GmbH” ableitet. Dieser Abschnitt ist leer und erhält, wie in der Konfiguration angegeben, eine zufällige Farbe. Das Ergebnis könnte wie folgt aussehen.

2. OneNote-Seite pro Verkaufschance

Diese Konfiguration basiert auf der Annahme, dass bereits eine Konfiguration zur Erstellung von OneNote-Abschnitten pro Firma existiert, welche die ID des Abschnitts in das Feld “new_onenotesection_id” schreibt. Dieses Feld lesen wir in unserer Konfiguration zur Erstellung von OneNote-Seiten pro Verkaufschance wieder aus, wodurch die OneNote-Seite im vorher angelegten OneNote-Abschnitt erscheint. Das Ergebnis sollte dann wie folgt aussehen.

Fazit

Mit dem neuen Feature des CRM/SharePoint-Integrators zur Integration von OneNote, wird die komfortable Verwaltung von Notizen in OneNote mit der Struktur und Verwaltbarkeit des CRM gepaart. Eine Hochzeit ungleicher Produkte mit dem Ziel sich gegenseitig zu ergänzen. Was gibt es schöneres?

Autor: Dirk Sarodnick

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Viele Wege führen zu Ihrem Office!

29. Juli 2014

iStock_000015634604LargeViele Nutzer verbinden mit einem Office Paket Word, Excel, PowerPoint und Outlook. Doch so einfach und überschaubar ist es aber dann doch nicht.

Damit es etwas übersichtlicher bleibt, beschränke ich mich heute mal auf die Office Versionen, die für die Nutzung von wirtschaftlichen Unternehmen sind. Zusätzlich gibt es weitere Editionen für Privatanwender, Schüler/Studenten, sowie für staatliche Organisationen und vieles mehr.

 

Inhalt Microsoft Office – Software Pakete

  • Word*
  • Excel*
  • PowerPoint*
  • Outlook*
  • OneNote*
  • Access
  • Publisher
  • Lync

*diese Programme sind in der Regel in jeden Office Paket für Business Anwender integriert.

 

Viele Wege führen zu Ihrem Office – hier eine kleine Übersicht:

  • Office in einem Volumenlizenzvertrag
    • Office Standard
    • Office Professional Plus
    • Office als Box Produkt
      • Office Home and Business 2013
      • Office in einem Office 365 Abo
        • Smal Business Premium
        • Midsize Business Premium
        • Enterprise €3
        • Office in einem Office 365 in einem Volumenlizenzvertrag
          • Smal Business Premium
          • Midsize Business Premium
          • Enterprise E3

Nicht nur der Name der Office Pakete ist unterschiedlich, sondern auch die darin enthaltenen Software Pakete. Damit es auch noch etwas komplizierter wird, unterscheiden sich zudem die Nutzungsrechte der Lizenzen.

Fangen wir mal mit der billigsten Variante an, dem Office Home an Business: Dieses dürfen Sie auf einem Client installieren und nutzen. Falls Sie aber eine der folgenden Optionen nutzen wollen, müssen Sie ein Office Paket aus einem Volumenlizenzvertrag erwerben.

  • Nutzung des Office auf einem Terminalserver
  • Nutzung von Office Web-Apps in SharePoint
  • Nutzung einer älteren Office Version mit einer aktuellen Lizenz
  • Den gleichen Aktivierungs-Key für die Software
  • Nutzung auf einem Zweitgerät (Desktop PC und Laptop mit einer Lizenz)

Zusätzlich verwalten Sie Lizenzen in einem Volumenlizenzvertrag ganz einfach in einem webbasierten Portal von Microsoft und müssen nicht für den Nachweis der korrekten Lizenzierung, die Verpackungen, Datenträger, Original-Rechnungen sicher aufbewahren, so wie das bei den Box Produkten der Fall ist.

Bei Microsoft gibt es aktuell 9 verschiedene Volumenlizenzprogramme. Eine sehr gute Übersicht dazu finden Sie hier.

 

Office 365 – dahinter verbergen sich die vielen verschiedenen Cloud Dienste von Microsoft.

Auch in diesem Rahmen besteht die Möglichkeit ein Office zu erwerben. Je nach Größe des Unternehmens gibt es verschiedene E-Pläne.

  • Smal Business Premium für Unternehmen bis max. 25 USER
  • Midsize Business Premium für Unternehmen bis max. 300 USER
  • Enterprise E3 für Unternehmen ab 250 USER

Die Pakete sollten strategisch passend zu dem Mitarbeiterwachstum ausgewählt werden. Wie oben schon ausgewiesen gibt es 2 verschiedene Möglichkeiten Office im Rahmen von Office 365 erwerben. Wenn Sie Office zusätzlich auf einem Terminal Server nutzen wollen, müssen Sie es über einen Volumenlizenzvertrag bei Microsoft erwerben. Nur Volumenlizenzen dürfen für Terminal Server Dienste genutzt werden.

Die Office Pakete aus dem Office 365 Programm haben den Vorteil, dass jeder USER 5 Office Installationen und die Office Web Apps Nutzen darf. Diese sind sehr hilfreich, wenn man mit einem Tablet oder Smart Phone Dokumente im SharePoint bearbeiten möchte. Es handelt sich auch nicht um einen klassischen Lizenzkauf, sondern es ist eine Art Mietmodell mit einer Mindestlaufzeit von einem Jahr.

Ich hoffe ich konnte etwas Licht in den Microsoft Lizenzdschungel bringen. Gern beantworte ich auch Ihre offenen Fragen in einem persönlichen Gespräch. Bitte beachten Sie, dass meine Angaben zu dem Lizenzprogrammen nicht rechtsverbindlich sind. Rechtsverbindliche Informationen können Sie in Ihrem Lizenzvertrag  und in den entsprechenden Dokumenten von Microsoft nachlesen. Hier geht´s zum Dokumentencenter.

Autor: Matthias Boden

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SharePoint 2013: Auslesen des WebTemplates nach Erstellung der Site

23. Juli 2014

12394062_blogSharePoint bietet diverse Vorlagen, um die verschiedensten Prozesse abzubilden. Das reicht von Inhaltstypen, über Bibliotheken und Listen bis zu Websites. Bei Websites ist die Nutzung von WebTemplates bzw. SiteTemplates zielführend. Nun möchte man mitunter wissen, auf Grundlage welcher Vorlage die aktuelle Website erstellt wurde. Hierzu existieren zwei mögliche Wege, es herauszufinden: clientseitig und serverseitig. Da sich die Varianten nur in der Schreibweise, aber nicht im Ergebnis unterscheiden, beschränke ich mich auf die serverseitige Variante.

Wir gehen davon aus, dass die individuelle Vorlage über den „Save site as template“-Link unter SiteSettings erstellt wurde. Dadurch liegt nun ein SiteTemplate im SolutionStore und wir können dieses erstellen. Wichtig ist hierbei die klare Trennung von WebTemplate und SiteTemplate. Site Template wird über den Link erstellt und ein WebTemplate kann ich über das Visual Studio erstellen. Die erste Variante ist aber vor allem für Endnutzer interessant, weshalb diese hier betrachtet wird.

Schaut man sich die MSDN-Dokumentation zur Klasse SPWeb an, findet man die ziemlich aussagekräftigen Eigenschaften WebTemplate und WebTemplateId, die das versprechen, was wir uns wünschen – sie geben uns die Vorlage zurück, mit der die Site erstellt wurde. Die Nutzung der Eigenschaften ist simpel, weshalb ich mir einen Codeausschnitt spare. Im Fall einer TeamSite erhalte ich die Zeichenkette „STS“ und „1“. Wer meine vorherigen Posts gelesen hat, vor allem den zur Erstellung einer Site auf Grundlage eines Custom WebTemplate, wird sofort erkennen, dass genau das die Zeichenkette ist, die wir zur Erstellung einer Site benötigen und die wir in Verbindung mit dem Anzeigenamen bringen können. Die Methode Add an der Eigenschaft „Webs“ am jeweiligen SPWeb ermöglicht uns die Übergabe des Template, welches zur Erstellung genutzt werden kann. Schlussendlich ist „Webs“ ja nur eine Collection. Folgender C#-Codeausschnitt kann also verwendet werden, um ein Web per Code hinzuzufügen:

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Die Methode ist größtenteils selbsterklärend. Der für uns wichtige fünfte Parameter bestimmt die zu verwendende Vorlage. Die Zeichenkette hat dabei immer denselben Aufbau: [TEMPLATE]#[WEBTEMPLATEID]. Im Falle eines Standardtemplates wie der TeamSite kann natürlich auch die Klasse SPWebTemplate genutzt werden. Auch für CustomTemplates ist das möglich. Die SiteCollection besitzt die beiden Methoden GetWebTemplates und GetCustomWebTemplates. Zu verwenden sind diese recht einfach:

Bild 2

Über die beiden Methoden erhalte ich die installierten WebTemplates/SiteTemplates bzw. schon gleich nur die CustomTemplates. Dort kann ich dann meine entsprechende Vorlage herausfiltern und der Methode übergeben. Das ist wesentlich dynamischer als die Übergabe einer potenziell hart codierten Zeichenkette. Der Übergabeparameter für ein CustomTemplate würde am Beispiel wie folgt aussehen:

„{BB375F4C-23A1-4D53-9E31-61615FE74860}#TemplateName“

Die Erstellung einer Website auf Grundlage eines Templates ist also relativ simpel. Nun könnte man annehmen, dass die Eigenschaft WebTemplate und WebTemplateId auch relativ einfach für CustomTemplates genutzt werden können. Die Übergabe der GUID und des Namens durch ein „#“ getrennt erstellt definitiv ein entsprechendes Web. Das Auslesen der Eigenschaft am jeweiligen neu erstellten Web bringt allerdings einige Überraschungen. Es werden nicht die GUID und der Name gespeichert, sondern die Vorlage, die zur Erstellung des SiteTemplate genutzt wurde. Das heißt, wurde die TeamSite als Vorlage genutzt, steht in den Eigenschaft am neu erstellten Web „STS“ und „1“. Daher können wir im Nachhinein codetechnisch nicht mehr eindeutig erkennen, auf welcher Grundlage die Website erstellt wurde.

Das ist für unsere Anforderung katastrophal. Um diese trotzdem zu erfüllen, dient uns das PropertyBag des jeweiligen Webs. Über die Methoden GetProperty und SetProperty können wir KeyValuePairs in das PropertyBag schreiben. Dort hinein schreiben wir schlicht den entsprechenden Wert:

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Zu holen sind die Eigenschaften wie folgt:

bild 4

So ist es zumindest in der Theorie im Nachhinein möglich, genau festzustellen, auf welcher Grundlage die Website erstellt wurde. Einziges Problem an der Sache ist, dass wir auch während Erstellung einer Website nicht feststellen können, welches SiteTemplate zugrunde liegt. Feature Stapling funktioniert auf Website-Ebene nicht und die vermeintlich aussichtsreiche Variante über die Eventreceiver WebAdding und WebProvisioned die entsprechenden Daten zu ergattern, bleibt ohne Erfolg. Nirgends gibt es einen direkten Hinweis auf das SiteTemplate, welches eigentlich genutzt wird.

Wie erhalte ich nun die Information? Ich muss zugeben: Ich weiß es nicht. Die vorliegende Anforderung scheint dynamisch nicht abdeckbar zu sein. Sicherlich ist es möglich im Vorhinein festzulegen, welche Templates erstellt werden können, wodurch sich der Spielraum vehement einschränkt. Wir können auch anhand verschiedener Parameter festlegen, in welcher SiteCollection welche CustomTemplates erstellt werden können. Schlussendlich sind verschiedenste Ausprägungen möglich, in denen eruiert wird, welches Template erstellt wurde, aber am Ende existiert keine elegante dynamische Variante, mit der wir mit Sicherheit herausfinden können, welches Template genutzt wurde und die zu jeder Zeit funktioniert. Sollte ich mich an dieser Stelle irren, bitte ich um eine Information! J

Einzige ernstzunehmende Alternative ist die Erstellung einer eigenen SiteDefinition. Hier haben wir die Chance im Event „WebProvisioned“ das wirkliche Template auszulesen. Wir kommen also zu dem Schluss: In der Eigenschaft „WebTemplate“ steht der Name der SiteDefinition und nicht der des WebTemplates.

Wer bis zu diesem Absatz gekommen ist, wird sich wahrscheinlich immer noch fragen, ob es das gewesen ist, ob das echt so von Microsoft gewünscht ist. Für diese Leute habe ich ein Zitat aus der MSDN von der Eigenschaft WebTemplate (Abschnitt Remarks):

„When you create a custom site template by saving a site as a template and then create a new site from that template, the WebTemplate property contains the name of the site definition from which the custom template derives, not the name of the custom template. Thus if the site that was used to create a custom template was itself created from the standard team site definition, the WebTemplate property of all sites that are created from the new template will return “STS” (or the value of the constant SPWebTemplate.WebTemplateSTS).“

Man erkennt also: Das beschriebene Verhalten ist kein Bug.

Wichtig ist hierbei die Unterscheidung von SiteTemplate und WebTemplate. Das SiteTemplate wird über den am Anfang beschriebenen Link erstellt. Ein WebTemplate wird im Visual Studio erstellt, ist aber für den Endanwender eher unpraktisch. Einen sehr guten und ausführlichen Artikel gibt es hier.

Autor: Henrik Krumbholz

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Microsoft erfüllt europäisches Datenschutzrecht für seine Cloud-Produkte Office365, Dynamics CRM, Microsoft Azure

07. Juli 2014

blog_office365_092013Alle 28 nationalen Datenschutzbehörden, die Unternehmen mit Niederlassungen innerhalb der Europäischen Union beaufsichtigen, haben gemeinsam einen Brief verfasst (Article 29 Letter), der bestätigt, dass Microsoft ordnungsgemäße Vertragsbestimmungen für seine Enterprise Cloud Services verwendet.  Kunden können die Microsoft Services in dem Wissen verwenden, dass der Datentransfer weltweit die Datenschutzbestimmungen der EU erfüllt. Diese gehören zu den strengsten der Welt.

Microsoft ist der einzige große Cloud-Anbieter, der eine solche Anerkennung erhalten hat. Der offizielle Microsoft Blog zu diesem Thema, verfasst vom Microsoft Executive Vice President und General Counsel Brad Smith, enthält Informationen darüber und über die Gründe, weshalb diese so wichtig für Kunden, die Enterprise Cloud Services verwenden, sind:

Die geprüften Standardvertragsklauseln dienten dazu, vor allem die Datenübermittlungen in Drittstaaten außerhalb der EU zu ermöglichen oder zu vereinfachen. Microsoft sei aktiv mit der Bitte um eine Prüfung der Vertragsausgestaltung auf die EU-Datenschützer zugegangen. Die Regelungen zum Schutz der Daten und Privatsphäre bietet den Kunden mehr Rechtssicherheit. “Wir erwarten, dass sowohl Regierungen als auch Kunden künftig mehr Transparenz und Kontrolle darüber fordern werden, wie Kunden-Daten und persönliche Daten geschützt und wo sie gespeichert werden”, schrieb Smith. Deshalb verschlüssele Microsoft inzwischen auch die Daten seiner Kunden durchgängig. Wie Brads Blog-Eintrag erklärt, stellt Microsoft diese Vertragsinhalte ab jetzt allen Kunden der Cloud Services zur Verfügung. Das europäische Gesetz verlangt es, dass sowohl Microsoft als auch die Kunden diese Vertragsinhalte unterzeichnen, damit sie in Kraft treten. Seit dem 01.07.2014 werden alle Vertragsformulare für die Kunden standardmäßig mit diesen neuen Inhalten versehen.

  • Haben Sie bereits ein Cloud-Produkt von Microsoft im Einsatz, so profitieren auch Sie von dieser aktualisierten Version.
  • Wenn Sie Microsoft Datenverarbeitungsvereinbarung mit Standardvertragsklauseln bislang noch nicht unterzeichnet haben, kann Ihnen Ihr Licensing Sales Specialist auf Verlangen weiterhelfen. Als Open-Kunden      können Sie einfach das O365 Admin Portal besuchen und dort den Bestimmungen der Datenverarbeitungsvereinbarung zustimmen.
  • Wenn Sie noch kein Microsoft Enterprise Cloud Services abonniert haben oder darüber nachdenken, eine der Services hinzuzufügen, gibt es dafür keinen besseren Zeitpunkt, da Sie darauf vertrauen können, dass Microsoft der vertrauenswürdige Anbieter Ihrer Wahl im Bereich Cloud Services ist.

 

Arbeitsplatz der Zukunft:

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Viele Unternehmen vertrauen bereits auf Microsofts Cloud-Technologie, da stets ihre Daten überall zur Verfügung stehen sollen. Mit neuen und integrierten Technologien aus den Bereichen Social, Collaboration und Kommunikation soll in Unternehmen der moderne Arbeitsplatz der Zukunft geschaffen werden. In der modernen Arbeitswelt, in der Mitarbeiter immer häufiger von unterwegs oder von zuhause aus arbeiten, nimmt die Bedeutung des festen Arbeitsplatzes nämlich zunehmend ab und das Büro wandelt sich zum Dreh- und Angelpunkt für Infrastruktur, Austausch und Social Contacts.

In diesem Webcast von Microsoft und ProTechnology erhalten Sie konkrete Anregungen für Ihren Arbeitsplatz der Zukunft und Ansätze für die Umsetzung Ihrer IT-Strategie für das modernisierte Office:

 

Fragen zum Cloud-Modell von Office365, Dynamics CRM Online und Azure beantworten wir Ihnen gern oder testen Sie die Cloud-Produkte direkt für 30 Tage: Office 365 – 10 User und Office 365 – 25 User (inkl. SharePoint-Online und Lync Online) , Dynamics CRM OnlineMicrosoft Azure.

Ähnlicher Blog-Artikel: Office 365 – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Autor: Melanie Wolf

Microsoft Dynamics CRM Online Spring ‘14 Update – Das Service Modul im Visier

20. Juni 2014

Redhead girl with old camera at outdoor.Microsoft hat das “Spring 2014 Update” für Dynamics-CRM bereitgestellt. Es trägt den Codenamen “Leo”. Doch was ist Leo, welche Features stecken dahinter und wie kann ich nun noch passgenauere Kundenbetreuung anbieten?

Microsoft hatte es schon im November letzten Jahres zur “Global Premiere von Dynamics CRM 2013” angekündigt, dass schon Anfang 2014 neue Features hinzukommen. Vor allem im Bereich Service wird es die ersten Updates geben, so hieß es und so ist es auch eingetreten: Im Service-Bereich hat sich einiges getan.

 

  • Reagieren Sie schnell auf Service-Kundenanfragen, egal ob sie per Telefonat, E-Mail oder Social Media Post eintreffen.
  • Stellen Sie bestimmte Bedingungen in den Vereinbarungen zum Service-Level (SLAs) ein, bspw. bis wann ein Fall gelöst werden soll und erhöhen Sie somit die Kundenzufriedenheit
  • Verwenden Sie einen Timer als Key Performance Indikatoren (KPIs) um Service-Level-Agreements (SLAs) zu verfolgen und um sicherzustellen, dass alle Verpflichtungen erfüllt sind.
  • Überwachung Sie die Social Media-Konversationen vom Kunden, um Probleme zu identifizieren und zu lösen, bevor sie evtl. eskalieren.
  • Definieren Sie Beziehungen zu Serviceanfragen, um stets alle Details zu ähnlichen Fällen nachvollziehen zu können und entsprechend effizienter zu arbeiten.

Microsoft hat einen neuen Bereich namens “Serviceverwaltung” unter Einstellungen hinzugefügt, wo Sie alles, was die Service-Funktionen betrifft, an einem Ort verwalten können:

Dynamics CRM Serviceverwaltung

Dynamics CRM Serviceverwaltung

Unter Vereinbarung zum Service-Level (SLAs) können Sie festlegen, wie Sie die Leistung Ihres Teams messen wollen. Bspw. können Sie bestimmen, dass Servicemitarbeiter Fälle mit hoher Priorität in 6 Stunden lösen sollen und für normal eingestufte Fälle 2 Tage benötigen können.

Dynamics CRM Vereinbarung zum Service-Level

Dynamics CRM Vereinbarung zum Service-Level

Lassen Sie Ihre Service-Mitarbeiter mittels Priorität wissen, welche Fälle zuerst anzugehen sind.

Dynamics CRM Service Tasks Prioritaeten

Dynamics CRM Service Tasks Prioritaeten

Oder Sie nutzen den Service-Countdown Timer, der verdeutlicht, wann die Service-Vereinbarung (SLA) ausläuft. Somit weiß Ihr Service-Mitarbeiter, bis wann der Task spätestens erledigt sein muss.

Dynamics CRM Service Countdown timer

Dynamics CRM Service Countdown Timer

Zudem haben Sie jetzt die Möglichkeit zu tracken, was Ihr Kunde im Netz (Twitter, Facebook) für Probleme äußert. Warum nicht diese Information automatisch zum Service-Case machen und den richtigen Service-Manager im Unternehmen zuweisen? Neben den herkömmlichen Wegen des Ticketursprungs (Email, Telefon) ist nun auch diese Option mit Dynamics CRM möglich:

Dynamics CRM Ticketursprung

Dynamics CRM Ticketursprung

Ein weiteres neues Update von “Leo” ist Microsoft Social Listening. Dies ist eine leistungsfähige, neue Social Media-Beobachtungs- und Analyselösung, mit der Ihre Organisation Social Media-Kanäle wie Twitter und Facebook im Auge behalten kann. Mit Social Listening können Sie Produkte, Marken, Mitbewerber und Kampagnen global und in Echtzeit nachverfolgen und gelangen so zu einem besseren Verständnis Ihrer Kunden und Ihres Unternehmens im Social Web. Mehr dazu erfahren Sie in meinem nächsten Beitrag.

Autor: Melanie Wolf

Erweiterung der Hardware-Inventur mit dem ConfigManager 2012

16. Juni 2014

Scientist at vintage laboratoryDer Configuration Manager 2012 bietet bereits ein breites Spektrum an Hardware-Inventurklassen. Mit diesen ist es möglich, eine Vielzahl von Informationen auf den Clients auszulesen. Dennoch ist es mitunter nötig, die Hardwareinventur um eigene Klassen zu erweitern.

In diesem Beispiel sollen Registrierungseinträge auf einem Client, über die Erweiterung der Hardwareinventur im Configuration Manger 2012, ausgelesen werden. Die Einträge in der Registry enthalten Informationen über Software, die auf dem Client installiert ist.

Bild 1

Software, die auf dem Client installiert ist

Für die Erweiterung der  Hardwareinventarisierung um die oben gezeigten Registrierungseinträge wird zunächst auf dem primären Standortserver ins Verzeichnis <Installationsverzeichnis des Configuration Managers>\inboxes\clifiles.src\hinv gewechselt. In dem Verzeichnis befindet sich die configuration.mof, die vor der Bearbeitung gesichert werden sollte. Geöffnet mit dem Editor, bietet die Datei unter dem Punkt Added extensions start die Möglichkeit, diese um eigene Klassen zu erweitern.

Bild 2

Im Beispielskript wird die oben gezeigte Schlüsselstruktur an der Stelle HKEY_LOCAL_MACHNINE\ProTechnology\Maintenance durchlaufen. Für jeden Eintrag der unterhalb von Maintenance, die für ein Softwarepaket steht, wird in der Klasse ein Objekt angelegt. In diesem Objekt werden die Zeichenfolgennamen mit den dazugehörigen Zeichenfolgenwerten der Registry gespeichert.

Eine besondere Funktion des Beispielskriptes ist es, dass nicht nur die Inhalte eines Registry-Eintrages erfasst werden, sondern alle Schlüssel, die dieser beinhaltet. Auf diese Weise kann ein Schlüssel erfasst werden, der noch gar nicht bekannt ist, solang sich sein Inhalt an den seiner Vorgänger orientiert.

Nachdem alle Änderungen vorgenommen sind, muss die configuration.mof gespeichert und mittels des CMD-Befehles mofcomp –check auf Fehler überprüft werden. Ist die Überprüfung ohne Fehler bestanden, wird mit mofcomp (ohne -check) die neue Klasse registriert.

Bild 3

Klassen mit SCCM 2012 registriert

Sollte der Dateiname und Pfad geändert worden sein, muss bei der Registrierung darauf geachtet werden, dass die originale Pfad- und Dateibezeichnung wiederhergestellt wird. Die neue Klasse steht sonst nicht in der nachfolgender Auswahl zur Verfügung, auch wenn mofcomp keine Fehler wirft.

Um die Hardwareinventur der Clients zu erweitern, wird in diesem Beispiel im Configuration Manager die Default Client Settings um die neue Klasse erweitert. Dazu im Bereich Administration des Configuration Managers in die Client Settings wechseln. Unter Eigenschafen den Punkt Hardware Inventory auswählen und über Set Classes und Add… im öffnenden Fenster den Computernamen und den WMI-Namespace eingeben. In der angezeigten Liste kann nun die neue Klasse ausgewählt werden.

Bild 4

Mit SCCM die Klasse auswählen

Bild 5

 

Getestet werden kann die Änderung durch das Anstoßen der Hardwareinventur im Configuration Manager auf einem Testclient.

Bild 6

Anstoßen der Hardwareinventur im Configuration Manager

Zurück im Configuration Manger auf dem Server sollten nach wenigen Minuten im Ressourcen Explorer des Testclients die Ergebnisse der Erweiterung zu sehen sein.

Bild 7

Autor: Karsten Aßmann