Archiv für September 2012

Dateninseln verbinden – mit Simego und systemübergreifender Daten-Integration

Montag, 24. September 2012

Der Hype um Enterprise Application Integration (EAI) hat sich gelegt. Noch immer sind in Unternehmen zahlreiche unterschiedliche Systeme und Datenquellen (SharePoint, CRM, SQL Server, Active Directory, csv, xml, ODBC, uvm…) in Betrieb, deren Datenbestand lediglich als Dateninsel und daher nicht systemübergreifend genutzt werden kann. Wir zeigen Ihnen, wie Sie einfach und schnell digitale Brücken zwischen Ihren Systemen bauen können.

Wie ist der Ablauf?

Als System-Administrator oder IT-Dienstleister steht man regelmäßig vor Szenarien zur Datenmigration oder Datenintegration. In vielen Fällen erwachsen aus solchen eigentlich simplen (automatisierbaren) Aufgabenstellungen regelrechte Mammutprojekte, die tausende von Euros verschlingen. Dabei mangelt es weniger häufig am nötigen Fachwissen als am geeigneten Werkzeug, um den Job zu erledigen. Ein solches Werkzeug stellt das von uns genutzte Data Sychronization Studio von Simego dar. Dieses EAI-Tool ermöglicht Datenintegration nach dem immer gleichen, einfachen Prinzip.


Quelle: SIMEGO

Welche Systeme werden unterstützt?

Diese Mindmap gibt eine Übersicht sämtlicher Systeme und Datenquellen, die über Simego in der aktuellen Version miteinander verbunden werden können. Migration und Integration können in unterschiedlichen Zuordnungsrelationen (1:1, 1:N, M:N) erfolgen. Da relationale Datenbanken mit Hilfe von Primärschlüsseln und Fremdschlüsseln miteinander verknüpft sind, können mit Simego auch Lookup-Spalten realisiert und Tabellen auf diese Weise verknüpft werden. Über eine Programmierschnittstelle können Sie in C# eigene Datenspalten definieren und dort beispielsweise zwei Spalten zu einer Spalten zusammenfügen. Simego ist also ähnlich wie SharePoint eine Nocode-Lösung, die aber mit Programmierkenntnissen einen noch deutlich größeren Horizont an Einsatzmöglichkeiten aufzeigt.

Anwendungsbeispiel

Nun werden wir Simego im Einsatz zeigen und erklären. In diesem kurzen Webcast sehen Sie, wie Sie Nutzerdaten aus Active Directory (Quelle) automatisiert in SharePoint-Benutzergruppen (Senke) übertragen können.


 

Video in HD abspielen

Fazit

Wie die Mindmap aufzeigt, können alle unterstützen Systeme und Formate als Quelle/Senke eingesetzt werden. Daraus ergeben sich tausende von unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten mit einem kostengünstigen Standard-Tool. Bei Interesse oder Fragen können Sie uns als jederzeit gerne kontaktieren. Interessierten Leads stellen wir gerne einen Trial-Key zur Verfügung.


Autor: Karsten Ulferts

OneNote als News-Ticker für Meetings nutzen

Samstag, 15. September 2012

In immer häufiger auftretenden Situationen müssten wir eigentlich an zwei Orten gleichzeitig sein, um unsere geplante Tages-Agenda vollumfänglich wahrnehmen zu können. Da dies nur schwer möglich ist, sind wichtige Teilnehmer eines Meeting oftmals gezwungen, der Gesellschaft verspätet hinzuzustoßen. Entweder muss der verspätete Entscheidungsträger nun gebrieft werden oder (und dies ist leider häufig die Regel) es geht alles wieder von vorne los.

Wie dieses Alltagsproblem mit OneNote in Verbindung mit SharePoint oder SkyDrive als Plattform für die Datensynchronisation vermieden werden kann, wird im folgenden Fallbeispiel beschrieben.

Zu dem Zeitpunkt, als Karsten und Jonas einen Kundentermin in ihren Betrieb mit dem Kunden O. durchführen, befindet sich mit Sascha ein wichtiger Teilnehmer noch auf dem Rückflug nach Dresden und wird daher mit ca. einer Stunde Verzug hinzustoßen. Jonas wurde derweil gebeten, das Meeting sinngemäß zu protokollieren.

Die Datenübertragung wird so realisiert, dass ein Dokumentenmanagement-System wie SharePoint oder SkyDrive als Übertragungsplattform dient und beiden Seiten die Möglichkeit gibt, Notizen zu konsumieren oder zu verändern.

Aus der Datenansicht betrachtet, gestaltet sich das Szenario wie abgebildet. Sowohl Karsten, als auch Jonas pflegen ihre Daten über den OneNote-Client in das gleiche Notizbuch, dass im SharePoint von ProTechnology abgelegt ist. Auf das gleiche Notizbuch kann auch Sascha über sein Smartphone zugreifen. So ist Sascha in der Lage, dass Meeting beim Flug, beim Umstieg und auf der Autofahrt aktiv mitzuverfolgen. So kann er ohne Briefing direkt in das Meeting einsteigen, passende Ergänzungen platzieren und aktiv dazu beitragen, das Meeting erfolgreich abzuschließen.

Der eigentliche Aha-Effekt liegt natürlich beim Kunden, Herrn O. Dieser darf erleben, wie Sascha zum wie angekündigt späteren Zeitpunkt hinzukommt und zu seiner Verwunderung über alle Punkte der Tagesordnung und deren Zwischenergebnisse sowie alle diskutierten Fragen vollumfänglich Bescheid weiß. Zusammenarbeit kann mit moderner Technologie so einfach sein.

Autor: Karsten Ulferts

Dynamische Inhalte im digitalen Notizblock: Visio-Integration in OneNote 2013

Sonntag, 09. September 2012

Was OneNote 2010 fehlt, ist das Einbetten dynamischer Inhalte wie Excel-Tabellen und Visio-Diagrammen. Bisher bestand lediglich die Möglichkeit, diese Art von Content über den virtuellen Drucker auf die Notizseite zubringe. Änderungen von Inhalten waren nachträglich nicht mehr möglich setzten eine Wiederholung des Druckvorgangs voraus. Diese Lücke wird mit OneNote 2013 nun erfreulicherweise geschlossen.


Visio Integration in OneNote 2013 from ProTechnology on Vimeo.Autor: Karsten Ulferts

Container in OneNote verbinden

Freitag, 07. September 2012

Wer OneNote intensiv nutzt, der hat sicherlich schon bemerkt, dass die Freiheit, überall auf der Seite neue Container anzulegen, manchmal schon für etwas Unordnung führt. Besonders, wenn eine solche Notizseite einmal auf Papier gedruckt werden soll, ist die Position der Container noch ein wenig zu optimieren.

Da die einheitliche Ausrichtung der einzelnen Container manuell recht mühsam umzusetzen ist, kann man mit der SHIFT-Taste und gleichzeitigem Drag&Drop die vorhandenen Container miteinander verbinden.


Container in OneNote zusammenfassen from ProTechnology on Vimeo.

Dieser kleine Kniff hat sich in meinem Alltagsumgang mit OneNote sehr bewährt, um mehr Ordnung in meine Notizen zu bringen und die Weiterverarbeitung der Daten zu erleichtern.

Autor: Karsten Ulferts

charITy: Das Internet-1×1

Mittwoch, 05. September 2012

Passend zur Eröffnung des Internet- & Lernkabinetts im Kinderhaus Rabe macht ProTechnology die Kids fit für das World Wide Web.

03.09.2012: Morgens den ersten Tag in der Schule und nachmittags die ersten paar Stunden an den neuen PCs. Wie bereits im Blogartikel vom Februar 2012 angekündigt, spendete ProTechnology, gemeinsam mit Netformatic, Computer und Monitore für das neue Lernkabinett im Kinderhaus Rabe. Damit die Kinder nun auch sicher surfen, haben wir der “Generation Internet” ein paar Tips mit auf den Weg gegeben.

Durch das Web 2.0 ist vieles einfacher geworden: Freizeitangebote oder Hausaufgaben können mit ein paar Klicks abgerufen werden. Dank Facebook und Skype ist die Kommunikation nicht nur kostengünstiger, sondern auch viel einfacher geworden: Verabredungen, Fragen zu Hausaufgaben und das Teilen von gemeinsamen Erlebnissen sind über das virtuelle Netz zum Kinderspiel geworden. Fallen gibt es im World Wide Web allerdings zu genüge – nicht nur für Kinder. Abo-Fallen für Musikdownloads, Handygames, Klingeltöne oder kostenpflichtige SMS-Dienste sind an der Tagesordnung. Wer einmal falsch klickt, hat unter Umständen schon teuer dafür bezahlen müssen. Was sind die neusten Tricks? Wie kann man sich schützen? ProTechnology Consultants Karsten Ulferts und Melanie Wolf erklärten den “Rabe-Kids” am Montag an anschaulichen Beispielen, wie man sich am besten im Internet verhält, was mit privaten Bildern auf Facebook so alles passieren kann und wie man seine Privatsphäre schützt.

Die Probe auf’s Exempel machten die Kinder am Ende der Veranstaltung mit einem Quiz. Wer sich dann den “Surfschein” ergattert hat, konnte sich gleich auch noch über einen USB-Stick freuen. Der bietet nicht nur viel Platz für die eigenen Dateien, sondern enthält auch die Präsentation mit allen wichtigen Tipps für das sichere Surfen. Wir von ProTechnology freuen uns nicht nur darüber, dass wir dem Kinderhaus Rabe mit den gespendeten PCs eine Freude bereiten konnten, sondern auch dass wir beratend beim clevereren und sicheren Surfen zur Seite stehen.

Auch in Zukunft untersützen wir das Kinderhaus und freuen uns, wenn wir die Neugierde und den Wissensdurst der Kinder rund um das Web 2.0 auch weiterhin wecken können.

Quellen:

http://www.diakonie-dresden.de/kinder-jugend-familie/wohngruppen-fuer-kinder-und-jugendliche/kinderhaus-rabe.html

http://blog.protechnology.de/index.php/2012/02/charity-it-nachhaltig-geht-doch/

http://prezi.com/3ovyask5bjjl/fit-fur-das-internet/,

Autor: Melanie Wolf