Archiv für Dezember 2013

Das IT-Jahr 2013 – was geschah.

Dienstag, 17. Dezember 2013

blog_dezember_03Das Jahr neigt sich dem Ende und mit der Adventszeit kommt auch die Phase der Jahresrückblicke. Wie auch schon 2011, 2012 schauen wir auch in diesem Jahr auf die IT-Ereignisse zurück.

Die Branche ist in einem stetigen Wachstum, was auch die nächsten Jahre anhalten soll. Deutschland gibt im Jahr 2013 voraussichtlich 20,4 Milliarden Euro für Informations- und Kommunikationstechnik sowie Dienstleistungen aus, wie der IT-Branchenverband Bitkom im Dezember verkündete. Das ist ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch deutsche Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche haben in diesem Jahr einen Rekord bei den Beschäftigten erreicht, teilte die Bitkom im Oktober mit. Zum Jahresende soll die Branche dann 917.000 Beschäftigte erzielen. Im Jahr 2012 wurde mit 902.000 Beschäftigten erstmals die Anzahl von 900.000 Arbeitsplätzen überschritten.

2013 verließen Sie einen.

Microsoft's CEO Steve Ballmer (http://microsoft-news.com/wp-content/uploads/2013/06/Steve-Ballmer.jpg)

Microsoft’s CEO Steve Ballmer
(http://microsoft-news.com/wp-content/uploads/2013/06/Steve-Ballmer.jpg)

Viele Chefs sag(t)en Adé: Insbesondere die Chefs großer IT-Konzerne nahmen Abschied: Beispielsweise der Intel-CEO Paul Otellini. Andere kündigten an, dass sie sich bis zum Jahresende zurückziehen werden. Microsoft-CEO Steve Ballmer, aber auch Telekom-Vorstandschef René Obermann.

Microsoft braucht einen neuen Chef, der für längere Zeit den Wandel zu einem Spezialisten für Geräte und Dienstleistungen begleiten werde, erklärte Ballmer, der seit 2000 den Softwarekonzern leitet. Mit seinem Abschied bestätigte er den Umbruch, in dem Microsoft schon seit einiger Zeit steckt: Das reine Softwaregeschäft mit dem Betriebssystem Windows und Programmen wie Office reicht nicht mehr aus. Vor allem auf dem mobilen Markt müssen Marktanteile erkämpft werden. Aus diesem Grund übernahm Microsoft in diesem Jahr Nokias Geschäft mit Mobilfunkgeräten, inklusive der Patente. Zudem sollen 32.000 Mitarbeiter zu Microsoft wechseln – eventuell auch Nokias Boss Stephen Elop, der u. a. als Nachfolger von Microsoft-Chef Steve Ballmer gehandelt wird.

Die Themen 2013

  • In den letzten Jahren haben wir bis jetzt viel Hype gesehen, den die Anbieter um Trendtechnologien wie Virtualisierung veranstalteten. In diesem Jahr wurde Hyper-V von Microsoft eingeführt. Durch diese Produktneuheit ist Microsoft zu einem ernst zu nehmenden Wettbewerber im Bereich Virtualisierung geworden.
  • Auch Cloud Computing ist dieses Jahr wieder ein großes Thema gewesen: Insgesamt wächst der Markt für Cloud Computing laut des amerikanischen Analyseunternehmens IDC zwischen 2013 und 2017 fast 24 Prozent pro Jahr – das ist fünf Mal so stark wie die IT-Industrie insgesamt. Der deutsche Cloud-Services-Markt im Bereich kleiner und mittelständischer Unternehmen erreichte schon im Sommer 2013 ein Volumen von 1,8 Milliarden Euro, laut  Cloud Insights Report. Der Report weist auf, dass Cloud-Services durch KMU-Kunden am meisten adaptiert werden, vor allem in den folgenden Bereichen: Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Webpräsenz/Webapplikationen, gehostete Kommunikation und Zusammenarbeit sowie Online-Business-Applikationen.
  • Unternehmen dachten bislang, sie hätten BYOD (Bring Your Own Device) einigermaßen im Griff, indem sie entweder Geräte mit kontrolliertem Zugriff an die Mitarbeiter verteilten oder ein Gastnetzwerk einrichteten, von dem aus nur eingeschränkter Zugriff auf das eigentliche Netzwerk möglich ist. Mit SCCM.eu hat ProTechnology dem entgegen gewirkt: Mitarbeiter bekommen auf Wunsch, den Zugang zu einer für Sie individuell gestalteten Webseite. Dort haben diese nach vorheriger Anmeldung die Möglichkeit, ihr eigenes Notebook, Tablet oder auch Windows Phone, sowie jedes andere Smartphone, in dem SCCM.eu-Mandanten zu registrieren. Das Gerät kann im Nachgang leicht mit wichtiger Software betankt und zu jeder Zeit aus dem Unternehmensnetzwerk wieder sicher entfernt werden.
  • Niedergangs des PC-Marktes. Smartphones und Tablets boomen dafür: Das Handy ist inzwischen unser ständiger Begleiter. Die Marktforscher von IDC rechnen für das laufende Jahr mit einem großem Absatzplus von 39,3 Prozent auf über eine Milliarde Smartphones. Immer mehr Menschen kaufen Windows Phones. Allein von August bis Oktober 2013 hat sich der Anteil des Microsoft-Gerätes am Gesamtabsatzmarkt von Smartphones in den meisten europäischen Ländern mindestens verdoppelt. Da Windows Phones preiswerter sind geht man davon aus, dass besonders in Europa die Nachfrage nach nicht so teuren Geräten steigt und die Kunden im WindowsPhone eine gute Alternative zu Android- und iPhone-Geräten sehen.
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Anteil der Windows Phones am Smartphone-Gesamtmarkt (Quelle: KantarWoldPanel).

  • Die Enthüllungen von Edward Snowden: Die NSA-Enthüllungen gehen auf Unterlagen des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden zurück und verunsichern IT-Unternehmen und ihre Kunden seit Monaten. Microsoft hat seinen ausländischen Kunden versprochen, sich gegen Schnüffelattacken des US-Geheimdienstes NSA vor Gericht zu wehren. Der Softwarekonzern sei zudem der Auffassung, dass die amerikanischen Behörden nicht befugt seien, im Ausland gespeicherte Daten abzugreifen, sagte Microsoft-Legal Head Brad Smith.

Technologischer Wandel

In diesem Jahr gab es noch viele weitere Neuerungen bzw. Änderungen auf dem IT-Markt, die hier keine Erwähnung fanden, aber zum aktuellen technologischen Wandel beitrugen. Auch ProTechnology versucht Interessierte, Kunden und IT-Verantwortliche in Vorträgen, Veranstaltungen oder Beiträgen darüber zu informieren und auf den Wandel vorzubereiten. Und das auch im kommenden Jahr.

In diesem Sinn wünschen wir unseren Blog-Lesern, Freunden, Partner und Kunden eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches, innovatives Jahr 2014.

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Autor: Melanie Wolf

Quellen: Golem Jahresausgaben, Golem Beschäftigungsrekord, Computerbild, Computerwoche, KantarWorldPanel

Individuelle Weiterbildungsförderung in der IT Branche

Mittwoch, 11. Dezember 2013

blog_dezember_02Weiterbildung ist ein wichtiger Schlüssel für Ihren beruflichen Erfolg. Jeder Mitarbeiter der sich weiterbildet hat größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt gegenüber Arbeitnehmern, die sich nicht weiterbilden.

Gerade in der IT Branche ist die kontinuierliche Weiterentwicklung sehr wichtig, ständig gibt es neue Technologien. Damit Sie nicht den Anschluss verlieren, ist eine regelmäßige praxisorientierte Weiterbildung unverzichtbar. Auch sehr viele Firmen fördern die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter und binden somit auch die Mitarbeiter fester an Ihr Unternehmen.

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Wir unterrichten und vermitteln IT Spezialkenntnisse. Weil auch unsere Politiker erkannt haben, wie wichtig die Weiterbildung für den Erhalt unserer Wettbewerbsfähigkeit ist, gibt es entsprechende Förderprogramme. Bei unserer täglichen Arbeit werden wir des Öfteren auf finanzielle Förderungsmöglichkeiten angesprochen und geben Ihnen in unserem Blogbeitrag einen kleinen Überblick über 2 Möglichkeiten, wie Sie sich unsere hochwertigen IT Schulungen fördern lassen können.

Einzelbetriebliches Förderverfahren – Ausbildungsförderung für Unternehmen.

Dieses Programm fördert die betriebliche Weiterbildung in Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung im Freistaat Sachsen. Dieses Programm wird vom Europäischen Sozialfonds für Deutschland und dem Land Sachsen bereitgestellt. Die Weiterbildungsmaßnahmen werden bis zu einer Höhe von 80% erstattet und die genaue Höhe richtet sich nach der Größe des Unternehmens. Die Mindestförderung sind 200€ und der maximale Förderbeitrag liegt bei 50.000,00€.

Antragsberechtigt sind vorrangig kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • der Firmensitz oder eine Niederlassung ist im Freistaat Sachsen
  • die Weiterbildung wird durch einen externen Dienstleister durchgeführt
  • die Teilnehmer haben ihren Hauptwohnsitz oder Arbeitsort im Freistaat Sachsen

Infoblatt mit allen wichtigen Informationen zu der Förderung gibt es hier.

Weiterbildungsscheck Sachsen

Dieses Programm richtet sich an sächsische Arbeitnehmer, die maximal 4150,00€ brutto pro Monat verdienen. Die Förderung ist ein Zuschuss nach Beendigung der Weiterbildung, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Schulungen müssen mindestens 650,00€ kosten, und die Kosten werden bis zu 80% übernommen. Die Höhe richtet sich nach dem monatlichen Bruttoeinkommen.

Weitere Informationen dazu erfahren Sie hier.

Was gibt´s es bei beiden Programmen zu beachten?

Die Anträge und eine entsprechende Beratung bekommen Sie von der Sächsischen Aufbaubank. Sie müssen 3 Angebote einholen und sich nachvollziehbar für ein Angebot entscheiden. Sie dürfen keine Schulung durch eine rechtsverbindliche Bestellung buchen, solange Ihr Antrag nicht bewilligt worden ist. In der Regel werden die Anträge innerhalb von 8 Wochen bearbeitet. Beide vorgestellten Programme laufen noch bis zum 30.09.2014. Bis zu diesem Stichtag müssen die Bildungsmaßnahmen abgeschlossen und bei der SAB die Rechnungen eingereicht worden sein.

Fazit:

Wenn Sie eine Ausbildung fördern lassen wollen, sollten Sie diese vorrausschauend planen.

Quelle: SAB
Autor: Matthias Boden

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SharePoint (Online) in CRM (Online) integrieren? Go for IT!

Mittwoch, 04. Dezember 2013

SharePoint-CRM-IntegrationKennen Sie das Problem, wenn Dokumente im CRM nicht auch im SharePoint sind? Oder wenn zu einem Kunden jedes mal manuell eine passende SharePoint-Seite angelegt werden muss? Wir nicht mehr, denn wir haben eine Lösung.

[Randnotiz: Das ist unser Einführungs-Blogartikel. Erfahren Sie mehr auf unserer Produktseite.]

Seit Längerem haben wir eine Lösung in Betrieb, die uns so einige Integrationsthemen abnimmt. Anfänglich noch eher spartanisch, kann diese mittlerweile mit den Eigenheiten der neuen Onlinevarianten von CRM 2013 und SharePoint 2013 umgehen. Der eine oder andere Kunde bekam diese Lösung bereits, jedoch musste diese immer aufwändig angepasst und bereitgestellt werden. Doch nun haben wir eine CRM-Lösung, die bequem importiert und konfiguriert werden kann.

Was denn nun für eine Lösung?

Wir nennen ihn liebevoll “CRM-SharePoint-Integrator“. Es ist, wie bereits erwähnt, eine CRM-Lösung (Solution) die ziemlich einfach importiert werden kann. Dazu begibt man sich im CRM in das Menu “Einstellungen” > “Lösungen”. Dort angekommen wählt man “Importieren” und klickt sich durch den sich öffnenden Assistenten.

Import-Solution1

Was kann der CRM-SharePoint-Integrator?

Vereinfacht ausgedrückt, kann er für unterschiedlichste Ereignisse im CRM (bspw. das Anlegen/Ändern einer Firma) ein/mehrere SharePoint-Objekt/e (siehe Produktmatrix hier) im SharePoint anlegen. Im Folgenden möchten wir Ihnen ein paar Antworten auf die typischen Fragen zu, die uns als Microsoft Systemhaus in Kundenprojekten immer wieder begegnen beantworten:

Wie verbinde ich Microsoft SharePoint und Dynamics CRM?

  • Wie erstelle ich automatisch eine SharePoint-Webseite pro Account, Opportunity oder Kampagne im Dynamics CRM?
  • Wie erstelle ich nach Bedarf SharePoint Bibliotheken, – Webseiten etc. für Entitäten im Dynamics CRM?
  • Wie synchronisiere ich Accountdaten aus Dynamics CRM als Listeneintrag in SharePoint?

Die Standard-Integration bietet leider nur wenig Features, um SharePoint mit Dynamics CRM zu verbinden: Dynamische URLs werden erzeugt, eine Dokumentenverwaltung steht zur Verfügung. Mehr ist es leider nicht. Aber die Lösung CRM-SharePoint-Integrator von ProTechnology bietet viele Vorteile, wie Sie anhand der Produktmatrix unten sehen. Neben Dokumenten-Bibliotheken sind auch Standardlisten, benutzerdefinierte Listen (auch nach Vorlage), Teamseiten und vieles mehr möglich automatisiert aus Entitäten (Datensatztyp) im CRM zu erzeugen. Für die Konfiguration steht eine eigene Entität zur Verfügung, in der Ihr Systemadmin schnell und einfach bestimmen kann, in welcher Entität bei einem bestimmten Ereignis eine SharePoint-Seite/-Element benötigt wird. Auch die Online-Versionen von SharePoint und Dynamics CRM werden unterstützt .

Oberflaeche_fuer_die_Konfiguration

Oberfläche für die Konfiguration

Wie kann die Standard-SharePoint-Integration in Dynamics CRM erweitert werden?

Die Standard-Integration kann um die in der hier aufgeführten Produktmatrix genannten Listen/Seiten erweitert werden oder nutzen Sie komplett die Funktionalität, die SharePoint Ihnen bietet, indem Sie sich SharePoint im IFrame in Dynamics CRM anzeigen lassen. Auf diesem Weg können Sie über ein Fenster im CRM-Datensatz in den SharePoint schauen und Features, wie Kopie herunterladen, Eigenschaften bearbeiten, SharePoint-Suche etc. nutzen.

SharePoint_Dokumentenbibliothek_pro_Account

SharePoint Dokumentenbibliothek pro Account

Projektmanagement_mit_Integration_Dynamics_CRM_und_SharePoint_verbessern

Projektmanagement mit Integration Dynamics CRM und SharePoint verbessern

Welche SharePoint Apps und Funktionen sind im Dynamics CRM integrierbar?

Unsere Produktmatrix und unsere Anwendungsfälle erläutert im Detail, welche SharePoint-Elemente, wie im Dynamics CRM konfiguriert werden können. Von Standardlisten, Dokumentenbibliotheken, benutzerdefinierten Listen/Seiten, Teamseiten, Ordnern, benutzerdefinierten Listeneinträgen mit konfigurierbarem Feld-Mapping, OneNote-Notizbücher/bzw. -Abschnitte, Taxonomie-Einträge mit Hierarchie und vieles mehr sind derzeit möglich aus dem CRM im SharePoint zu erstellen.

Wie verbinde ich OneNote mit Dynamics CRM?

Beschäftigt man sich ein wenig mit der Materie, findet man die vor kurzem noch angekündigte OneNote-API. Jedoch kann diese API im aktuellen Status nur das OneNote-Notizbuch im eigenen OneDrive bearbeiten. Eine Bearbeitung eines im SharePoint liegenden Notizbuchs ist aktuell noch nicht möglich, aber immerhin bereits auf der Wunschliste.

Da aber auch wir nicht so lange warten wollen, haben wir analysiert, welche Alternativen es gibt. Erstaunlicherweise sind es sogar recht viele, die jedoch alle der Reihe nach aus Gründen der Performance oder Kompatibilität ausscheiden. Nur eine Alternative blieb, die Anfangs regelrecht gepflastert mit Stolpersteinen schien, die sich jedoch im Laufe der Zeit eher als Steighilfen erwiesen. Im Screenshot sieht man, wie eine mögliche Konfiguration aussehen könnte. Mehr dazu gibt es auf dem folgenden Blog-Beitrag: OneNote heiratet CRM/SharePoint-Integrator

OneNote - Seite

OneNote-Abschnitt/-Seite pro Account/Verkaufschance im Dynamics CRM

Fazit

Der CRM-SharePoint-Integrator kann Ihnen viele wiederkehrende Aufgaben abnehmen und integriert zudem den SharePoint je nach Wunsch in Ihrem CRM. Kompatibel ist der CRM-SharePoint-Integrator mit dem CRM ab Version 2011 in den Varianten On-Premise und Online sowie mit dem SharePoint ab Version 2007 in den Varianten On-Premise und Online. Die Funktionalität können Sie sich auch nochmal im Webcast hier anschauen:

Erfahren Sie mehr auf unserer Produktseite. Haben Sie Fragen zum Produkt, möchten Sie eine Vorführung oder das Produkt beziehen, so sprechen Sie uns an.

Autor: Dirk Sarodnick und Melanie Wolf
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