Archiv für April 2014

Telefonkonferenz erfolgreich führen: Strategie und Technologie

Dienstag, 29. April 2014

Radio DJIn der heutigen Geschäftswelt spielen Telefonkonferenzen, gerade auch für Freiberufler, eine wichtige Rolle. Dank weltweiter Vernetzung sind Telkos oder online Meetings eine super Sache, um räumliche Distanzen zu überwinden. Früher konnten sich nur Großkonzerne die teuren Geräte leisten, heute sind die Übertragungssysteme auch für kleine Unternehmen bezahlbar. Die Verbindungen sind schneller, Bild und Ton kommen besser bei allen Teilnehmern an.

Der große Vorteil gegenüber Präsenzmeetings ist auch schnell gefunden, dank fehlender Reisen spart man deutlich an Zeit und Geld.

Schaut man sich die Produkte von Microsoft an, stehen einem hier zwei Dienste zur Verfügung, die bereits im privaten Umfeld und von vielen Unternehmen genutzt werden.

Skype

Skype ist eines der bekanntesten Produkte für Internettelefonie und feierte letztes Jahr seinen 10. Geburtstag. Der Dienst zählt seit der Gründung durch Niklas Zennström und Jans Friis inzwischen über 300 Millionen aktive Nutzer weltweit. Ein interessanter Vergleich nebenher: Für dieselbe Reichweite hat das Handy insgesamt 25 Jahre benötigt. Skype bietet neben einem kostenlosen Konto auch eine Premiummitgliedschaft an. Wie üblich bietet die kostenpflichtige Variante einige zusätzliche Features, wie Gruppenvideoanrufe und Gruppenbildschirmübertragungen. Im Gegensatz zum kostenlosen Modell wird auf die Einblendung von Werbung verzichtet.

Im Businessumfeld ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis bei vielen Unified-Communications-Lösungen recht groß. Die Hoffnung auf hochauflösende Videokonferenzen, ständig aktualisierte Präsenzinformationen oder nahtlose Verbindungen auch mit mobilen Endgeräten erfüllen bei weitem nicht alle Anbieter. Stattdessen kommt es nutzerseitig häufig zu Abbrüchen, Kompatibilitätsproblemen und Übertragungsfehlern.

Mit diesen Problemen hat sich Microsoft intensiv auseinander gesetzt und mit Lync 2013 eine geeignete Lösung gefunden. Praktisch ist natürlich auch die Schnittstelle zwischen Skype und Lync, womit die Nutzer beider Systeme unproblematisch in Kontakt treten können.

Lync 2013

Wenn sich ein Unternehmen für das Produkt Lync in der aktuelle Version entschieden hat, ist leider noch eine weitere Frage zu beantworten: Soll es Lync als Clouddienst sein, oder doch lieber on-premise? Oder eventuell eine Hybridlösung? Auf die einzelnen Unterschiede der möglichen Varianten einzugehen würde den Umfang und die Intention dieses Blogs deutlich sprengen. Sowohl Lync Online, als auch die Servervariante haben ihre Vor- und Nachteile. Gerade für kleinere Unternehmen sollte sich die Cloudlösung aufgrund ihrer guten Skalierbarkeit und der geringen Kosten besonders eignen.

Dass online Meetings eine praktische Erfindung sind ist nicht von der Hand zu weisen, leider gibt es bei deren Umsetzung aber auch ein paar Probleme. Die Comedians Tripp Crosby und Tyler Stanton nähern sich der Thematik äußerst amüsant, indem Sie darstellen, wie ein reales Meeting mit den Problemchen von online Meetings ablaufen würde.

Regelmäßige Stolpersteine bei Telefonkonferenzen:

–      Einwahlschwierigkeiten

–      Unterbrechungen, weil die Teilnehmer nicht pünktlich erscheinen

–      Verbindungsprobleme

–      Hintergrundgeräusche

–      Personen sprechen gleichzeitig

Um erfolgreich eine Telefonkonferenz durchzuführen, sind einige Punkte zu beachten. Eine besondere Rolle geht dabei dem Moderator zu, der im Vorfeld bestimmt werden sollte, um das Meeting im Vorfeld zu planen und während des Gesprächs moderiert.

Die Vorbereitung durch den Moderator

Der Moderator sollte im Vorfeld eine Teilnehmerliste erstellen, damit alle Beteiligten darüber informiert werden, wer sich im Gespräch befindet. Auch die terminliche Planung und notwendige Absprache mit den Teilnehmern sind vom Moderator durchzuführen, bei internationalen Gesprächen müssen mögliche Zeitverschiebungen beachtet werden. Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Abklärung der technischen Komponenten, Stichwort Zugangsdaten bzw. Einwahlnummer. Zu guter Letzt sollte eine Agenda als roter Faden für die Telefonkonferenz erstellt werden.

Die angesprochenen Daten sollten dann allen Teilnehmern vorab in einem Termin zugesandt werden.

Verhaltensknigge für alle Teilnehmer

–      Pünktlichkeit ist für die Durchführung einer erfolgreichen Telko unabdingbar

–      Störgeräusche vermeiden (Handy stumm schalten, Fenster schließen etc.)

–      Agenda bereithalten, um den Ablauf zu kennen

–      Deutlich und langsam sprechen, bevor man beginnt zu sprechen, sollte der Name genannt werden

(insofern die Teilnehmer sich nicht bereits kennen)

–      Sich gegenseitig aussprechen lassen, sonst entsteht ein nicht verständlichen Stimmengewirr

–      Bei einer Videoübertragung sollte grelle Farben und zu stark gemusterte Kleidung vermieden werden,

um optische Irritationen zu vermeiden

Verhalten des Moderators während der Telefonkonferenz

Sollte es sich um eine Telefonkonferenz mit Video handeln, dann gibt es für einen Moderator deutlich weniger zu tun, als bei reiner Sprachübermittlung. Im Folgenden soll auf einige Punkte eingegangen werden, die durch einer fehlenden Visualität Beachtung geschenkt werden sollte.

Auch wenn es etwas befremdlich wirkt, ist es bei Telefonkonferenzen ohne Bild von zentraler Bedeutung, dass der Moderator viele Dinge, die in einem Meeting visuell übermittelt werden, durch Kommentare verdeutlicht. Das bedeutet im Klartext, dass er jeden einzelnen Teilnehmer begrüßt und jedes Mal, wenn sich ein neuer Teilnehmer hinzuschaltet, aufzählt, wer bereits in der Telefonkonferenz ist. Jedem Teilnehmer sollte zu Beginn die Möglichkeit gegeben werden etwas zu sagen, so kann man auf einfache Weise überprüfen, ob der Teilnehmer gut zu verstehen ist. Eventuelle Probleme können so bereits zu Beginn behoben werden und stören später nicht den Ablauf der Telko. Da niemand sehen kann, wenn sich ein Teilnehmer zu Wort melden möchte, sollte der Moderator immer ausdrücklich nach Wortmeldungen fragen und den Teilnehmern ein paar Sekunden einräumen, um das Wort zu ergreifen. Zwischen- und Endergebnisse einer Diskussion sollten noch einmal wiederholt werden. Dies hat die gleiche Funktion wie eine Visualisierung in einem Meeting. Für alle Teilnehmer wird das Erreichte nochmals deutlich hörbar gemacht.

Mit der richtigen Vorbereitung und der Einhaltung von ein paar simplen Regeln wird Ihre nächste Telefonkonferenz mit Sicherheit ein Erfolg.

Autor: André Balfanz

Quellen: Karrierebibel, experto, Googlebooks, meetyoo, blog.soft-skills, wiwo, blog.wido, Tagesschau, Blogs.skype, computerwoche

#SocialMedia Seminar — Wie kann der Vertrieb Social Media nutzen?

Donnerstag, 17. April 2014

osternSocial Media eröffnet insbesondere für den Vertrieb zahlreiche Chancen. Wieso?

social media seminar
Re-Blogging from http://www.webpixelkonsum.de/2014/04/15/social-media-seminar-wie-kann-der-vertrieb-social-media-nutzen

Der einzelne Kunde oder die einzelne Kundin von heute ist vernetzt. Diese Kunden/innen sind keine “Hand voll” wie diese Fakten zeigen:

  • Facebook hat über 1,2 Milliarden Nutzern/innen [1] oder
  • Twitter mit seinen über 900 Millionen Twitteratis [2] oder
  • Instagram mit seinen über 200 Millionen Nutzern/innen [3].

Social Media ist da und permanent präsent. Täglich werden Milliarden Textnachrichten und Bilder sowie Videos in Social Media online gestellt. Jetzt stellt sich die Frage:

Wie kann Social Media vertrieblich effektiv und effizient genutzt werden?

Der Themenschwerpunkt von diesem Social Media Seminar Vertrieb

Das Seminar: “Social Media. Social CRM. Ihr neuer Vertriebsweg.” in der Think:adamy hier in Dresden gibt darauf zahlreiche praktische Antworten wie diese Themenschwerpunkte zeigen:

  • Wie organisiere ich mein Zeit-Management für Social Media?
  • Ist eine Erfolgsmessung meiner Aktivitäten in Social Media möglich?
  • Selbstmarketing als Türöffner in Social Media
  • Wie finde ich potentielle Kunden in Social Media?
  • Welche Social Media-Plattformen sind für mich relevant?
  • Welche Tools sind förderlich für meine Social Media-Aktivitäten?
  • Wie umschiffe ich die Herausforderungen in Social Media?

Für wen ist dieses Social Media Seminar Vertrieb?

Die Zielgruppe für dieses Social Media Seminar sind:

  • Angestellte im Vertrieb und Kundenservice,
  • Entscheidungsträger sowie
  • Mitarbeiter/innen der Unternehmenskommunikation und im Marketing.

Wo findet dieses Social Media Seminar in Dresden statt?

Genießen Sie einen modernen Seminarraum. Sie sind live an modernen Touch PCs und können interaktiv mitwirken. Damit können Sie ganz individuell und praktisch Ihr Wissen aus diesem Seminar gleich vor Ort anwenden. Die Anschrift ist: Think:ademy, Antonstraße 3a in 01097 Dresden (Nähe vom Neustädter Bahnhof).

Anmeldung und Anreise

Anmelden können Sie sich direkt bei der Think:adamy — Link: “Ihre Anmeldung zu dem Social Media Seminar: Social CRM. Ihr neuer Vertriebsweg.”. Dort erhalten Sie weitere Informationen über dieses Social Media Seminar in Dresden und über Ihre individuelle Anreise. Wissenswert ist, dass die Think:adamy sehr verkehrsgünstig liegt.

Sind Sie neugierig darauf, was Sie in diesem Social Media Seminar erwartet? Diese beiden Artikel: “Social Media Vortrag in Dresden — Tipps für eine Social Media-Strategie für Unternehmen” [4] und “Social Media Tipps — Mein Fahrrad für eine BVMW-Veranstaltung rund um Social Media für Unternehmen” [5] geben Ihnen erste Einblicke. Seien Sie gespannt und melden Sie sich für dieses Seminar Social Media und Vertrieb hier in Dresden an!

Selbstverständlich können Sie dieses Social Media Seminar in Social Media empfehlen. Bitte nutzen Sie in Ihren Post oder Tweet zusätzlich das Hashtag — #tadd.

Wenn Sie Fragen zu diesem Social Media Seminar an mich haben, dann schreiben Sie mir diese als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellennachweise

[1] Facebook: Aktuelle Zahlen zu Facebook (Q4/2013) | Stand 7.4.2014
[2] 75 Prozent der Twitter-Nutzer springen wieder ab | Stand 7.4.2014
[3] Social Media Fakten — Im Rampenlicht sind Instagram und Facebook
[4] Social Media Vortrag in Dresden — Tipps für eine Social Media-Strategie für Unternehmen
[5] Social Media Tipps — Mein Fahrrad für eine BVMW-Veranstaltung rund um Social Media für Unternehmen

Autor: Ralph Scholze

Wir freuen uns, dass Ralph Scholze, Social Media Strategie Experte und Inhaber von webpixelkonsum am 05.05.2014 bei uns in der Think:ademy (#tadd) einen hochinteressanten Workshop über “Wie kann der Vertrieb Social Media nutzen?” hält.

Osteraktion: Wer suchet, der findet – Finde das Bild und gewinne!

ostern

Wer das folgende Bild auf einer der Unterseiten von www.protechnology.de findet und den Link mit dem Hashtag #tadd im Twitter oder Facebook als Erster postet, bekommt freien Eintritt zum erwähnten Social Media Seminar von Ralph Scholze.

Dynamics CRM 2013: Ihre Verkaufschancen-, Angebote und Produkte stets im Gleichgewicht.

Montag, 14. April 2014

Dynamics CRM_Ihre Verkaufschancen- und Angebotsprodukte im GleichgewichtDynamics CRM ist ein flexibles Produkt von Microsoft, das sich relativ einfach an Ihre Unternehmensanforderungen anpassen lässt. Manch individuelle Prozesse erfordern tiefergehende Anpassungen in Dynamics CRM, wie die kürzlich bei uns eingegangene Kundenanforderung.

Standardmäßig ist im Dynamics CRM folgende Business-Logik vorhanden: Angebote werden aus einer Verkaufschance generiert, jedoch gibt es im Nachgang keine automatisierte Synchronisation der eventuell geänderten Angebotsprodukte in die dazugehörige Verkaufschance. Heißt, passe ich die Preise der Angebotsprodukte an, so ist mein Forecast in der Verkaufschance verzerrt und der Mitarbeiter müsste die Differenz eigentlich beheben; dafür fehlt aber meist die Zeit oder man vergisst es einfach. Diese ineffiziente Vorgehensweise kann man mit Hilfe eines Plug-Ins unterbinden.

Problemanalyse

Auf den ersten Blick schien die Aufgabe einfacher zu sein, als sie dann tatsächlich war. Im Prinzip sollte es doch sehr einfach sein, zwei Entitäten miteinander abzugleichen. Die Werte müssen von einer Entität zur anderen kopiert werden. Aber wie die vorhergehende Analyse zeigte, sind die Angebotsprodukte nicht mit den Verkaufschancenprodukten verdrahtet: Quasi als ob die Kinder (die Angebotsprodukte) nichts von ihren Eltern (den Verkaufschancenprodukten) wissen. Fazit: Out-of-the-box gibt es keine eineindeutige Zuordnung zwischen Angebots- und Verkaufschancenprodukten. Diese benötigen wir jedoch, um die Produkte abgleichen zu können.

Eine Verkaufschance kann zudem mehrere Angebote haben. Hm.. Was nun? Welches Angebot muss denn letztlich aktualisiert werden, wenn ein Produkt in der Verkaufschance hinzugefügt, aktualisiert oder gelöscht wird? Für diesen Fall fanden wir zusammen mit dem Kunden einen Kompromiss: Geht man nach dem Prozess vom Kunden, so kann immer nur ein Angebot pro Verkaufschance zum Zeitpunkt X aktiv sein. Mit dem aktiven Angebot galt es die Produkte zwischen Verkaufschance und Angebot abzugleichen.

Problemlösung und Implementierung

1.      Produkte der Verkaufschance aktualisieren

Das erste Problem war schnell gelöst: Wir haben zur Angebots – (Produkt)-Entität ein zusätzliches Feld „opportunityproductid“ hinzugefügt, in dem die ID (GUID) der Verkaufsschancen -(Produkt)-Entität gespeichert wird. Um diese Speicherung zu realisieren, mussten wir auf ein externes Tool von einem MVP (Microsoft Most Valuable Professional) zurückgreifen: http://crm2011entitymaps.codeplex.com/. Das Tool kann versteckte Mapping-Regeln im Vergleich zum Standard-Interface verwalten. Nun dachten wir es sei gelöst, aber ein GUID-Feld kann vom Admin im Anpassungsbereich nicht erzeugt werden. Somit hinterlegten wir die ID zunächst als Textfeld und erzeugten im Nachgang via Plugin ( Step „Post-Create of opportunityproduct“) eine GUID, die wir für die Synchronisation benötigen.

2.      Produkte in dem Angebot aktualisieren

Wie vereinbart, werden die Angebotsprodukte nur in dem einzigen, aktiven Angebot aktualisiert. Der Ablauf für Create-, Delete-, Update-Operationen ist identisch:

  1. Aktives Angebot finden
  2. Das Angebot löschen
  3. Ein neues Angebot aus der Verkaufschance generieren
  4. Neuerstellte Angebot aktivieren

Dynamics CRM 2013 So synchronisieren Sie Ihre Verkaufschancen- und Angebotsprodukte_2

Hinweis: EntityOperations-Klasse ist unsere Sammlung von Funktionen zur Arbeit mit CRM-Entitäten. Das ist vergleichbar mit „Data Access Object“-Entwurfsmuster, welches die Funktionen zum Zugriff auf die Datenquellen kapselt.

Um ein Angebot aus der Verkaufschance zu erstellen, bietet das CRM SDK schon einige Funktionen:

Dynamics CRM 2013 So synchronisieren Sie Ihre Verkaufschancen- und Angebotsprodukte_3

Die Enums mit sämtlichen States können Sie im SDK unter …\SDK\SampleCode\CS\HelperCode\OptionSets.cs und in den generierten Proxy-Klassen finden. Ein Proxy können Sie mit Hilfe eines SDK-Tools CrmSvcUtil generieren. Auf den MSDN-Seiten finden Sie eine gute Anleitung zu diesem Tool.

Fazit

Der Kunde ist zufrieden, sein individueller Prozess konnte im Dynamics CRM umgesetzt werden und sein Forecast ist immer auf dem aktuellen Stand. Das Plug-In hat zudem Weiterentwicklungspotenzial: Es kann so angepasst werden, dass aus mehreren Angeboten nur eines zur Aktualisierung ausgewählt werden kann. Haben Sie dieselbe Anforderung oder möchten gerne auf diese Anforderung aufbauen? Dann kontaktieren Sie uns.

Autor: Walter Nuss

PT_Blog_VK_WNuss_jpg