Archiv für die Kategorie ‘Aktuelles ProTechnology’

Das IT-Jahr 2014 neigt sich dem Ende und wir blicken zurück

Freitag, 19. Dezember 2014

Das Jahr neigt sich dem Ende und mit der Adventszeit kommt auch die Phase der Jahresrückblicke. Wie auch schon 2011, 2012 und 2013 schauen wir auch in diesem Jahr auf wichtige IT-Ereignisse zurück.

jahresrueckblick 2014

Industrie 4.0 – Zukunftsprojekt der Bundesregierung

Die Industrie steht vor einem massiven Umbruch: Die Innovationszyklen werden kürzer, die Flexibilisierung der produzierenden Akteure steigt ebenso wie die Individualisierung von Produkten. Maßgebliche Treiber der Entwicklung sind das Internet und Innovationen aus dem ITK-Bereich. Dieser Transformationsprozess des industriellen Sektors, der auch mit dem Begriff „Industrie  4.0“ umschrieben wird, forderte dieses und die kommenden Jahre eine stärkere Zusammenarbeit der ITK-Branche und der Fertigungsindustrie.

Microsoft kauft Nokias Mobilfunksparte

Mit Nokias Mobilfunksparte wechselte ein weiterer ehemals großer Handy-Hersteller im April den Eigentümer. Die Übername durch Microsoft für 5,84 Milliarden Euro war aufgrund von Nokias schwächelndem Absatz jedoch abzusehen. Microsoft erhält auf einen Schlag das gesammelte Mobilfunk-Know-how des traditionsreichen Unternehmens und kann mit der Strategie -Hard- und Software aus einer Hand-  in diesem und im kommenden Jahr Marktanteile wettmachen.

Der XP-Support endet

Mehr als jeder zehnte Windows-PC in Deutschland lief im Februar noch unter Windows XP, hat Statcounter gezählt. Im April war es dann trotzdem soweit: Microsoft stellte den Support für das konzeptionell überholte Betriebssystem nach 13 Jahren ein.

BND ist mit im NSA-Boot

Die offizielle Empörung der Bundesregierung über das Abhören des Kanzlerinnentelefons durch die NSA 2013 erscheint seit April in etwas anderem Licht: Bei einer Video-Anhörung im Europarat offenbarte der Ex-NSA-Mitarbeiter Snowden, dass die NSA eng mit deutschen Geheimdiensten zusammenarbeitetet und regelmäßig Daten austauschte. Auch große IT-Firmen gerieten in Verdacht mit der NSA zu kooperieren. IT-Firmen fürchten zu Recht um ihr Kundengeschäft, vor allem im Cloud-Sektor sowie der Cloud Monitor 2014 bestätigte, dass infolge der NSA-Affäre ein Wachstumsdämpfer eintrat. Microsoft klagt nun gegen ein Urteil aus den USA, welches besagt, dass Unternehmen Kundendaten offenlegen müssen, wenn sie für die amerikanische Regierung von Interesse sind. Apple, Cisco, Verizon und AT&T unterstützen  Microsoft auf diesem Weg. Die Firmen warnen, dass die Entscheidung des Richters negative Konsequenzen für ihr Geschäft haben könnte.

Microsoft erfüllt seit dem 01. Juli 2014 europäisches Datenschutzrecht

blog_office365_092013Alle 28 nationalen Datenschutzbehörden, die Unternehmen mit Niederlassungen innerhalb der Europäischen Union beaufsichtigen, haben gemeinsam einen Brief verfasst (Article 29 Letter), der bestätigt, dass Microsoft ordnungsgemäße Vertragsbestimmungen für seine Enterprise Cloud Services verwendet.  Kunden können die Microsoft Services in dem Wissen verwenden, dass der Datentransfer weltweit die Datenschutzbestimmungen der EU erfüllt. Diese gehören zu den strengsten der Welt. Microsoft ist der einzige große Cloud-Anbieter, der eine solche Anerkennung erhalten hat.

Big Data

Das Dauerthema BigData war auch in diesem Jahr weiterhin präsent. Die in den Unternehmen anfallenden Daten wachsen weiter exponentiell an. Die Anforderungen an die IT, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten und die Datenberge beherrschbar und nach Möglichkeit produktiv für das Unternehmen nutzbar zu machen, steigen. Analysen sollen in Echtzeit erfolgen; das heißt umfangreiche Reports sollen auf Knopfdruck erstellt werden. Seit diesem Jahr können sich Unternehmen mit den Power BI Tools von Microsoft auf leichtem Wege geschäftsrelevante Kennzahlen und Erkenntnisse in Excel und Office 365 abrufen, auswerten und visualisieren lassen. Endanwender können mit nur wenigen Handgriffen aussagekräftige und anspruchsvolle Reports und Datenanalysen erstellen, ohne tiefgehendes Big Data Know-How besitzen zu müssen.

Hybrid-IT

Um komplexe IT-Anforderungen durch Anwendung neuer Technologien meistern zu können, setzen Unternehmen stärker denn je sogenannte Hybrid Cloud Lösungen (Mix aus privater und öffentlicher Cloud) ein. Laut dem Cloud Monitor der KMPG sind es 2014 40% der deutschen Unternehmen, die auf Cloud-Technologie setzen und 29% planen und diskutieren den Einsatz. Gerade in den einzelnen Fachbereichen werden Cloud Services und SaaS Applikationen zunehmend für Testumgebungen oder bei Spitzenlasten eingesetzt, andere Bereiche hingegen benötigen eine weiterhin vollkommen abgeschottete dedizierte Server-Infrastruktur. Dies stellt die IT vor zahlreiche Herausforderungen, denn sie muss weiterhin eine zentrale Steuerungsfunktion sowie den Gesamtüberblick über die verwendeten Ressourcen, Kosten und Daten behalten. Generell wird der Trend anhalten, immer mehr Rechnerleistung in die Cloud auszulagern und Anwendungen werden noch in viel stärkerem Maße als bisher über den Browser bedienbar sein.

Mobile Business

Die zunehmende Einbindung mobiler Endgeräte in die Unternehmensprozesse verändert die Arbeitsweise der Mitarbeiter gewaltig. Immer mehr Unternehmen statten aus Sicherheitsgründen ihre Mitarbeiter mit Tablets und Smartphones aus. Auf diese Weise wollen sie der Praxis, dass Mitarbeiter eigene Devices zum Arbeiten verwenden, Einhalt gebieten. Denn vielerorts haben die Mitarbeiter Bring Your Own Device längst eigenmächtig realisiert. Ihr Anspruch: Unabhängig vom verwendeten Mobilgerät möchten sie mit geeigneten Business-Apps effizient arbeiten. Sie erwarten, damit ähnlich schnell und einfach Reisen zu organisieren, mit externen Dienstleistern zu chatten oder unterwegs die Webseiten der Kunden zu lesen – so wie sie es von ihren privaten Apps gewohnt sind. Aber auch für Bring Your Own Device gibt es immer mehr Strategien, private Geräte in eine unternehmensinterne Infrastruktur sicher einzubinden.

Internet der Dinge

Elektronische Geräte im eigenen Zuhause werden immer intelligenter und arbeiten zusammen. Computer, Fernseher und mobile Geräte sind dabei über das Heimnetzwerk miteinander verbunden, mobil oder per Datenkabel. Mittlerweile werden Medien und Inhalte über viele Bildschirme konsumiert – ganz gleich, ob Fernseher, Tablet oder Smartphone. Immer häufiger sind diese Geräte vernetzt und ergänzen sich. Das Internet der Dinge vernetzt nicht nur die Welt, sondern rückt auch Player ins Blickfeld der online-affinen Öffentlichkeit, die bislang eher mit traditioneller High-Tech assoziiert wurden. Bosch etwa kündigte früh im Jahr an, seine Sensor-basierenden Anwendungen in einer neuen Sparte namens Connected Devices and Solutions zu konsolidieren.

Drohnen für global verfügbares Internet

Geradezu ein Megatrend 2014 waren Drohnen: Außer den unbemannten Fluggeräten für militärische und sonstige Aufklärungszwecke ging es um diverse ferngesteuerte oder selbststeuernde Lauf- beziehungsweise Flugburschen. In Ballons und Drohnen wollen Google und Facebook das Internet in bisher abgeschnittene Regionen der Welt fliegen lassen. Drohnen passen in die Strategie von Internet.org. So heißt die Initiative, zu der sich Facebook, Samsung und weitere Technologie-Konzerne schon im August 2013 zusammen geschlossen haben. Erklärtes Ziel der Allianz: Das Internet viel stärker in der Welt verbreiten.

Tendenz 2015

Die Informationstechnologie bleibt die Wachstumssäule des deutschen ITK-Markts. Im kommenden Jahr wird der Umsatz mit Software, IT-Dienstleistungen und IT-Hardware voraussichtlich um 2,4 Prozent auf 79,7 Milliarden Euro zulegen. Das berichtet der Digitalverband BITKOM auf Grundlage aktueller Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO).

Mit diesen positiven Aussichten wünschen wir unseren Blog-Lesern, Freunden, Partner und Kunden eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches, innovatives Jahr 2014. Für alle die, die sich dem Thema “Arbeitsplatz der Zukunft” (Social Enterprise, Kommunikation, Wissensmanagement etc.) nähern wollen, gibt es noch ein Gewinnspiel. Wir verlosen einen Tagesworkshop “Ihr Arbeitsplatz der Zukunft”. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Adventskalender - Weihnachtsaktion 2014

Schlau(e) Mäuse, die Alaunkids in Dresden – mit dem neuen Surface entdecken die Kids die Sprache

Donnerstag, 27. März 2014

201403_blog_charity_0So macht Lernen Spaß – Die Kita Alaunkids in Dresden lernt von nun an mit den Schlaumäusen am Microsoft Surface, das ProTechnology den Kids zur Verfügung gestellt hat. 

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Das Sprachförderungsprogramm von Microsoft “Schlaumäuse” gibt es nun auch für Windows 8 und das Tablet Surface. Mit der Schlaumäuse-Lernsoftware können die Alaunkids selbstständig die Welt der Sprache entdecken. Die übersichtliche Struktur und die einfache Bedienung der Software sowie die stete Begleitung durch die beiden Protagonisten Lette und Lingo machen es den Kindern leicht, sich in der Welt der Schlaumäuse zurechtzufinden.

Ein Auswertungsmodus ermöglicht den Erziehern der Kita zudem einen Überblick über die Spielzeiten, Spielerfolge und die Lernfortschritte der Kinder.

Im Jahr 2003 startete Microsoft Deutschland die Initiative Schlaumäuse, um Kindertagesstätten und Grundschulen bei der Förderung der Sprachkompetenz zu unterstützen. Die technische und inhaltliche Entwicklung der neuen Version erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt. Die neue Schlaumäuse-Version führt das ursprüngliche pädagogische Konzept des entdeckenden Lernens weiter, bietet aber zugleich stärkere Leitlinien zum kontinuierlichen Üben und Erforschen der Sprache.

Autor: Melanie Wolf

Das IT-Jahr 2013 – was geschah.

Dienstag, 17. Dezember 2013

blog_dezember_03Das Jahr neigt sich dem Ende und mit der Adventszeit kommt auch die Phase der Jahresrückblicke. Wie auch schon 2011, 2012 schauen wir auch in diesem Jahr auf die IT-Ereignisse zurück.

Die Branche ist in einem stetigen Wachstum, was auch die nächsten Jahre anhalten soll. Deutschland gibt im Jahr 2013 voraussichtlich 20,4 Milliarden Euro für Informations- und Kommunikationstechnik sowie Dienstleistungen aus, wie der IT-Branchenverband Bitkom im Dezember verkündete. Das ist ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch deutsche Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche haben in diesem Jahr einen Rekord bei den Beschäftigten erreicht, teilte die Bitkom im Oktober mit. Zum Jahresende soll die Branche dann 917.000 Beschäftigte erzielen. Im Jahr 2012 wurde mit 902.000 Beschäftigten erstmals die Anzahl von 900.000 Arbeitsplätzen überschritten.

2013 verließen Sie einen.

Microsoft's CEO Steve Ballmer (http://microsoft-news.com/wp-content/uploads/2013/06/Steve-Ballmer.jpg)

Microsoft’s CEO Steve Ballmer
(http://microsoft-news.com/wp-content/uploads/2013/06/Steve-Ballmer.jpg)

Viele Chefs sag(t)en Adé: Insbesondere die Chefs großer IT-Konzerne nahmen Abschied: Beispielsweise der Intel-CEO Paul Otellini. Andere kündigten an, dass sie sich bis zum Jahresende zurückziehen werden. Microsoft-CEO Steve Ballmer, aber auch Telekom-Vorstandschef René Obermann.

Microsoft braucht einen neuen Chef, der für längere Zeit den Wandel zu einem Spezialisten für Geräte und Dienstleistungen begleiten werde, erklärte Ballmer, der seit 2000 den Softwarekonzern leitet. Mit seinem Abschied bestätigte er den Umbruch, in dem Microsoft schon seit einiger Zeit steckt: Das reine Softwaregeschäft mit dem Betriebssystem Windows und Programmen wie Office reicht nicht mehr aus. Vor allem auf dem mobilen Markt müssen Marktanteile erkämpft werden. Aus diesem Grund übernahm Microsoft in diesem Jahr Nokias Geschäft mit Mobilfunkgeräten, inklusive der Patente. Zudem sollen 32.000 Mitarbeiter zu Microsoft wechseln – eventuell auch Nokias Boss Stephen Elop, der u. a. als Nachfolger von Microsoft-Chef Steve Ballmer gehandelt wird.

Die Themen 2013

  • In den letzten Jahren haben wir bis jetzt viel Hype gesehen, den die Anbieter um Trendtechnologien wie Virtualisierung veranstalteten. In diesem Jahr wurde Hyper-V von Microsoft eingeführt. Durch diese Produktneuheit ist Microsoft zu einem ernst zu nehmenden Wettbewerber im Bereich Virtualisierung geworden.
  • Auch Cloud Computing ist dieses Jahr wieder ein großes Thema gewesen: Insgesamt wächst der Markt für Cloud Computing laut des amerikanischen Analyseunternehmens IDC zwischen 2013 und 2017 fast 24 Prozent pro Jahr – das ist fünf Mal so stark wie die IT-Industrie insgesamt. Der deutsche Cloud-Services-Markt im Bereich kleiner und mittelständischer Unternehmen erreichte schon im Sommer 2013 ein Volumen von 1,8 Milliarden Euro, laut  Cloud Insights Report. Der Report weist auf, dass Cloud-Services durch KMU-Kunden am meisten adaptiert werden, vor allem in den folgenden Bereichen: Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Webpräsenz/Webapplikationen, gehostete Kommunikation und Zusammenarbeit sowie Online-Business-Applikationen.
  • Unternehmen dachten bislang, sie hätten BYOD (Bring Your Own Device) einigermaßen im Griff, indem sie entweder Geräte mit kontrolliertem Zugriff an die Mitarbeiter verteilten oder ein Gastnetzwerk einrichteten, von dem aus nur eingeschränkter Zugriff auf das eigentliche Netzwerk möglich ist. Mit SCCM.eu hat ProTechnology dem entgegen gewirkt: Mitarbeiter bekommen auf Wunsch, den Zugang zu einer für Sie individuell gestalteten Webseite. Dort haben diese nach vorheriger Anmeldung die Möglichkeit, ihr eigenes Notebook, Tablet oder auch Windows Phone, sowie jedes andere Smartphone, in dem SCCM.eu-Mandanten zu registrieren. Das Gerät kann im Nachgang leicht mit wichtiger Software betankt und zu jeder Zeit aus dem Unternehmensnetzwerk wieder sicher entfernt werden.
  • Niedergangs des PC-Marktes. Smartphones und Tablets boomen dafür: Das Handy ist inzwischen unser ständiger Begleiter. Die Marktforscher von IDC rechnen für das laufende Jahr mit einem großem Absatzplus von 39,3 Prozent auf über eine Milliarde Smartphones. Immer mehr Menschen kaufen Windows Phones. Allein von August bis Oktober 2013 hat sich der Anteil des Microsoft-Gerätes am Gesamtabsatzmarkt von Smartphones in den meisten europäischen Ländern mindestens verdoppelt. Da Windows Phones preiswerter sind geht man davon aus, dass besonders in Europa die Nachfrage nach nicht so teuren Geräten steigt und die Kunden im WindowsPhone eine gute Alternative zu Android- und iPhone-Geräten sehen.
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Anteil der Windows Phones am Smartphone-Gesamtmarkt (Quelle: KantarWoldPanel).

  • Die Enthüllungen von Edward Snowden: Die NSA-Enthüllungen gehen auf Unterlagen des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden zurück und verunsichern IT-Unternehmen und ihre Kunden seit Monaten. Microsoft hat seinen ausländischen Kunden versprochen, sich gegen Schnüffelattacken des US-Geheimdienstes NSA vor Gericht zu wehren. Der Softwarekonzern sei zudem der Auffassung, dass die amerikanischen Behörden nicht befugt seien, im Ausland gespeicherte Daten abzugreifen, sagte Microsoft-Legal Head Brad Smith.

Technologischer Wandel

In diesem Jahr gab es noch viele weitere Neuerungen bzw. Änderungen auf dem IT-Markt, die hier keine Erwähnung fanden, aber zum aktuellen technologischen Wandel beitrugen. Auch ProTechnology versucht Interessierte, Kunden und IT-Verantwortliche in Vorträgen, Veranstaltungen oder Beiträgen darüber zu informieren und auf den Wandel vorzubereiten. Und das auch im kommenden Jahr.

In diesem Sinn wünschen wir unseren Blog-Lesern, Freunden, Partner und Kunden eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches, innovatives Jahr 2014.

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Autor: Melanie Wolf

Quellen: Golem Jahresausgaben, Golem Beschäftigungsrekord, Computerbild, Computerwoche, KantarWorldPanel

Microsoft Business Productivity 4 Free

Dienstag, 27. August 2013

blog_Business_Productivity_082013Business Intelligence (BI) -Tools sind kaum noch aus dem Alltag namenhafter Unternehmen wegzudenken. Sie bringen Features mit, welche eingebettet in die Unternehmensziele und Unternehmenskultur, Geschäftsprozesse schneller und produktiver ablaufen lassen können. Damit die KMUs im harten Wettbewerb bestehen können, sind derartige Tools nicht nur für Großunternehmen relevant. Der Unterschied jedoch besteht in der jeweiligen Budgetverteilung. So sind die kontinuierlich anfallenden Kosten – beispielsweise für Lizenzen der BI -Tools – für manche Mittelständler nicht regelmäßig tragbar.

Microsoft bietet mit SharePoint eine Produktfamilie an. Meint: SharePoint gibt es in unterschiedlichen Aufbaustufen und somit ist SharePoint auch für den Mittelstand interessant. Microsoft-SharePoint-Foundation steht kostenfrei zur Verfügung und erfüllt bereits eine Reihe an Anforderungen mittelständischer Firmen. Unter anderem:

  • Dokumenten-Management

In SharePoint-Foundation können Dokumente problemlos gemeinsam im Team bearbeitet werden. Jene Dokumente werden anschließend in sogenannten Dokumentenbibliotheken verwaltet. Außerdem werden Metainformationen, wie Erstellungs- und Änderungsdatum, Benutzer oder Titel gesichert. Weiterhin können Zugriffsberechtigungen individuell oder global definiert werden.

  • Collaboration:

Über das integrierte Kalendersystem werden Termine im Unternehmen gepflegt und koordiniert. Das Einstellen von Ankündigungen, Blogs, Diskussionsforen, Umfragen und Wikis ist ohne weitere Probleme möglich. Außerdem unterstützt SharePoint-Foundation die Web-basierende Collaboration durch einsatzfertige Website-Vorlagen und Web-2.0-Features.

Microsoft bietet kostenfrei noch eine Reihe weiterer interessante Businessprodukte an. Zu erwähnen ist unter anderem:

  • SQL Express
  • Reporting Services
  • Office WebApps
  • SkyDrive
  • SkyDrive Pro Client

Die dafür notwendige IT-Infrastruktur ist dabei kaum mit zusätzlichen Ausgaben verbunden. Um jedoch die Einführung der BI-Tools erfolgreich zu gestalten, sollten Firmen diese als strategisches, abteilungsübergreifendes Projekt verstehen. Meint unter anderem: die Analyse der Geschäftsprozesse, das Generieren einer einheitlichen Informationsarchitektur im Unternehmen oder aber auch die benutzerfreundliche Implementierung.

Falls Sie mehr zum oben beschriebenen Sachverhalt erfahren möchten, sei Ihnen unser Workshop am 13.9.13 ab 8:30 Uhr in der Think:ademy Dresden ans Herz gelegt. Wir freuen uns auf Sie!

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ProTechnology berichtet von der CeBIT 2013 – Microsoft trifft den Zeitgeist mit Software und Tablets zum Anfassen

Sonntag, 10. März 2013
Nach Jahren des Umbruchs zwischen dem Turbojahr 2001 und dem noch jungen Geschäftsjahr 2013 haben sich die Verhältnisse spürbar verändert. Die Besucherzahlen sind stark gesunken, jedoch wurde das Publikum dabei auf die Kernzielgruppe der Aussteller reduziert. Wo vor zehn Jahren noch zu Messekonditionen Großeinkäufe durchgeführt wurden, dort steht heute das Kennenlernen, Ausprobieren, Fragen stellen und Netzwerken im Vordergrund. Wo sonst Heerschaaren von sogenannten Beutelratten die Messegänge verstopften, um Kugelschreiber und Mousepads einzusammeln, sind engagierte Anbieter und Nachfrager des Marktes übrig geblieben, um das zu bekommen, was Sie suchen – eine Lösung für ihre Probleme. Und natürlich neue Geschäftspartner.

Halle 4 war wie immer auf der CeBIT „the place to be“ mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Während unweit des Microsoft-Areals eher Shows, Gewinnspiele und andere Belanglosigkeiten das Geschehen dominierten, so bekam der Messebesucher auf der großen Microsoft-Bühne einen unterhaltsamen Mix aus Produktpräsentationen und lebensnahen Anwendungsfällen geboten. Die verantwortlichen Mitarbeiter ließen es sich nicht nehmen, ihre Produkte persönlich zu präsentieren. Besonders hohen Unterhaltungswert hatten auch in diesem Jahr wieder das Engagement von Nils Bomhoff (MTV Game One, ehem. NBC GIGA) und die ihn begleitende Live-Band. Am Dienstagvormittag stand auch Bundekanzlerin Merkel auf der Bühne, um Microsoft und den Partnern eine erfolgreiche Messe zu wünschen. Zugleich lobte sie die zahlreichen Innovationen und nahm das neue Surface Tablett als Geschenk entgegen.

Das Thema ShareConomy stand im Mittelpunkt der diesjährigen CeBIT – überall wird „ge-shared“: Wissen, Erfahrungen und auch Ressourcen sollen gemeinsam genutzt werden, um die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten. Die Hersteller haben verstanden, den Social-Aspekt als „Enabler“ einzusetzen, um ihre Plattformen wie SharePoint für ihre Nutzer noch interessanter zu machen. Durch die Popularität von Social Media (auch in Unternehmen) und dem Wunsch, Shareholder und Stakeholder besser in laufende Prozesse zu integrieren, wächst das Interesse an ShareConomy enorm.

Microsoft hat das Thema aufgegriffen und personalisiert. Human Touch – das sind Technologien, die sich unserem Leben anpassen. Alles soll und wird einfacher werden. Das Thema Haptik, also das Berühren von Benutzeroberflächen spielt eine große Rolle für Mindworker und ist nun Teil der aktuellen Produkte. Wer bei der rasanten Entwicklung noch Schritt halten will, der braucht intelligente Lösungen. Das dürfte nach den interessanten Vorträgen auf der Center Stage von Microsoft allen klar geworden sein. Auch denen, die mit den Microsoft „Tabletten“ und der „Kachelei“ (O-Ton eines Gastes!) derzeit noch nichts anfangen können. Wie so oft, ergibt sich der Anwendungsfall für neue Technologien mehr zufällig als aus der Planung – was für fast alle Arten von Bedürfnissen gilt.

Der Fachbesucher konnte sich kostenfrei von den anwesenden Microsoft-Experten (oft sogar MVPs) beraten lassen. Darüber hinaus gab es ein Vortrags-Kino, ein IT-Camp und weitere Angebote, die das Herz des IT-Pro´s höher schlagen lassen. Wenn Sie sich den einen oder anderen Vortrag erneut anschauen möchten: über uns finden Sie die Übersicht aller Vorträge. Schauen Sie es sich an, es lohnt sich! Auch für Partner wurde ein guter Rahmen geboten, um Geschäft zu generieren. So begegnete man guten Bekannten aus anderen Partnerfirmen oder traf sich mit potentiellen Neukunden in der Partner-Lounge. Nach 18 Uhr und einem anstrengenden, aber erfolgreichen Messetag traf man sich in der Microsoft-Lounge in der ersten Etage auf das obligatorische Messe-Bierchen und ließ den Tag gediegen ausklingen.

Unser Messe-Team (Annekathrin Buhr, Karsten Ulferts, Sascha Blickensdörfer, Katharina Flemmer)

Summa summarum: uns bot sich ein Bild zahlreicher Anwendungen auf Microsoft-Plattformen (SharePoint, NAV, SQL Server, Azure), die von Partnern auf einen spezifischen Anwendungsfall (Vertragsmanagement, Ideenmanagement, etc.) hin erstellt wurden. Diese waren hochwertig konfiguriert/designt, jedoch bildeten diese Anwendungen lediglich einen Geschäftsprozess innerhalb einer Anwendung ab. In der Regel sind Geschäftsprozesse jedoch anwendungssystemübergreifend. Beginnend im CRM, dann weiter im SharePoint und weiter im NAV, etc. Unsere Spezialität ist es, Geschäftsprozesse über mehrere Systeme hinweg abzubilden und die Systeme auf der Anwendungsebene miteinander kommunizieren zu lassen. Das bedeutet: Funktionalitäten von System A (z. B. SharePoint) aus System B (z. B. CRM) heraus abrufen und verwenden zu können. Diesen Focus behalten wir bei und freuen uns auf die CeBIT 2014!

Autoren: Annekathrin Buhr, Karsten Ulferts

ProTechnology @kununu und was sagt der kununu-Gründer über sein Portal

Donnerstag, 31. Januar 2013

13 Erfahrungsberichte der Mitarbeiter und Bewerber sowie 5184 Aufrufe in knapp zwei Jahren – so lautet die ProTechnology-Bilanz auf der Bewertungsplattform kununu. Eine Steigerung um 742 %, so kununu im letzten Report, der die „Vorher“ und „Nachher“ Effekte des letzten halben Jahres darstellt. Waren es anfangs durchschnittlich 73 Personen pro Monat, die sich auf kununu über ProTechnology informierten, so sind es inzwischen 615 Interessenten. Tendenz steigend.

Auf kununu.com können Mitarbeiter und Bewerber die Unternehmen und den Bewerbungsprozess anonym bewerten. Die Bewertung erfolgt ohne Registrierung, ist kostenfrei und völlig anonym.

Die Plattform ist recht bekannt, doch für manche ist sie Neuland. So sind viele unserem Ruf gefolgt, andere kamen wiederum von allein auf kununu, und haben dort ihre Bewertungen abgegeben. „Wir freuen uns, dass unsere Bewertungen mit 4,4 weit über dem Durchschnitt liegen.“, so Sascha Blickensdörfer (CEO, ProTechnology). Mit 4,4 von möglichen 5 Punkten  hat ProTechnology das Gütesiegel „TOP COMPANY“ erreicht.

Seit April 2012 ist ProTechnology (oder intern als „PT“ bekannt) der stolze Träger von dem zweiten Gütesiegel „OPEN COMPANY“. Das gab es u.a. für die Offenheit des Unternehmens. Zudem gewähren wir Einblicke in unseren Arbeitsalltag in Form eines Firmenprofils mit vielen Fotos.

Warum gibt es kununu und warum macht PT mit?

Jeder von uns wird irgendwann an den Punkt kommen: Bewerbungsprozess und die Suche nach dem richtigen (Arbeits-)Partner, vielleicht auch für’s Leben. ;) Es gibt eine Menge Unternehmen, aber welches davon soll es werden? Welches entspricht am meisten den eigenen Vorstellungen? Die Informationsmöglichkeiten sind begrenzt und nicht immer glaubwürdig. Ja – Firmenhomepages bieten recht viele Informationen und man kann dem auch Vertrauen schenken, dennoch bekommt man auf diesem Wege kaum Einblicke in die Organisation und die Geschäftsabläufe. So ist es doch auf jeden Fall von Vorteil, wenn jemand aus dem Freundeskreis den Wunscharbeitgeber bzw. das Unternehmen „intern“ kennt – das ist aber selten der Fall. Genau aus diesem Grund ist kununu entstanden: sich umfassend über potentielle Arbeitgeber informieren zu können. Doch was sagt eigentlich der kununu-Gründer selbst zu den Einflüssen auf Unternehmen durch Bewertungsportale.

512kByte mit Mark Poreda über Einflüsse auf Unternehmen durch Bewertungsportale

Das Format „512 k Byte mit“ stellt aktuelle und relevante IT-Themen in ihr Zentrum. Die namensgebenden 512 kByte fungieren als Metapher für Content in Wort und Bild. Mehr dazu auf www.512kb.eu

Wir, als Unternehmen, ziehen aus kununu einen großen Nutzen.

Anhand von Bewertungen sehen wir die Ergebnisse unserer Personal- und Teamarbeit sowohl im Ganzen als auch in den einzelnen Bereichen, so z. B. die Mitarbeiterzufriedenheit.  „…Gesunde und glückliche Mitarbeiter leisten mehr. Die Unternehmenskultur und Wertschätzung entscheidet, ob sich Mitarbeiter wohlfühlen und leistungsfähig sind…“ so ein Artikel der Rundschau am Sonntag. Dem stimmen wir zu und arbeiten daran. Die positiven Bewertungen geben der Arbeit an der Mitarbeiterzufriedenheit neue Impulse. Kritikpunkte werden unter die Lupe genommen und an der Lösung wird ebenfalls gearbeitet. Wir sind ein relativ kleines Unternehmen, jeder Mitarbeiter hat allerhand zu tun, so dass nicht jeder Wunsch, Vorschlag oder Hinweis umgehend umgesetzt werden kann. Aber wir sind auf einem guten Weg. Das bestätigen unsere Noten auf kununu.

So wie kununu, möchten wir auch zu mehr Transparenz beitragen und eine authentische Darstellung bieten. Wir pflegen die Feedback-Kultur. kununu ist ein Teil davon. Wir sind an der Meinung unserer Mitarbeiter interessiert und ziehen aus jeder Bewertung die Rückschlüsse, um PT kontinuierlich zu verbessern. kununu ist dabei ein neutrales Territorium, auf dem man sich „austoben“ kann. Nicht jeder traut sich, eigene Meinung dem Arbeitgeber oder dem Vorgesetzten gegenüber zu äußern, gleich ob Kritik oder Lob. Ja, auch das Lob… Wann haben Sie zuletzt Ihre/n Chef/in in einem direkten Gespräch gelobt? Ist es überhaupt schon vorgekommen? Hm… Selten? Noch gar nicht? Oder doch? Wahrscheinlich eher selten. Auch die Bewerber geben selten gleich nach dem Vorstellungsgespräch ein Feedback, wie das Gespräch gelaufen ist und inwiefern sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Gründe: manches Mal die Scheu, manchmal die Aufregung… So haben sie die Möglichkeit, ihre Gedanken zu einem späteren Zeitpunkt zu sammeln und das Feedback anonym zu geben, in einer entspannten Atmosphäre, nämlich Zuhause auf dem Sofa.

Bleiben wir bei den Bewerbern.

Es ist nicht einfach, geeignete Bewerber zu finden, das ist kein Geheimnis. Nicht leichter ist es, die gewonnenen Mitarbeiter an das Unternehmen dauerhaft zu binden. So betrachten wir kununu auch als ein Recruiting-Instrument. Die Bewerber haben die Möglichkeit, sich vorab über ProTechnology zu informieren und insbesondere die Bewertungen mit seinen eigenen Vorstellungen zu vergleichen. Als Beispiel, eine Bewertung mit dem Titel „Klein, aber absolut OHO!“, die Information über die Hierarchie bei ProTechnology enthält:  „…ist extrem flach: es gibt im Grunde nur eigenständige und eigenverantwortliche Ressortmitarbeiter, die einem CEO unterstellt sind…“. Je nachdem, wie einem die jeweiligen Faktoren wichtig sind, kann sich jede/r BewerberIn/ InteressentIn mit dem kununu-Profil schon im Voraus dazu Gedanken machen, inwieweit die Identifikation mit dem Unternehmen möglich wäre und ob ProTechnology DAS Unternehmen ist.

Besuchen Sie uns auf kununu.com – Über Lob sowie konstruktive Kritik freuen wir uns immer. Denn Lob bestätigt unsere Arbeit und aus den Fehlern lernt man und das tun wir!

Autor: Katharina Flemmer
Quellen: www.kununu.com, www.512kb.eu, ProTechnology@kununu

 

Das war unser IT-Jahr 2012 und so geht es weiter …

Freitag, 21. Dezember 2012

„Es wird noch größer, spektakulärer und noch viel effizienter…“ hört man oft zu Beginn des Jahres, vor allem, wenn man von High-Tech-Trends für das kommende Jahr spricht. Doch ist das wirklich so? Die Mitarbeiter von ProTechnology haben sich digital in einem Diskussionsforum zusammengefunden und das Jahr 2012 Revue passieren lassen: „Liebe Kollegen, war es denn noch größer, spektakulärer und effizienter als das Jahr zuvor?“ Die Meinungen sind gespalten – klar bei ProTechnology und in der Welt ist viel passiert und innoviert wurden, jedoch sagt die Kristallkugel für das Jahr 2013 noch viel mehr Effizienz voraus. Wer hätte das gedacht. Warum? Es wird noch mehr mobiles Internet, noch mehr Social Media, noch mehr Digitalisierung geben, nicht nur allein, weil Microsoft seine komplette Office-Welt umstellt. Das moderne, überall auffindbare Büro ist nicht mehr allzu weit von uns entfernt. Zunächst schauen wir aber zurück.

Für ProTechnology war es ein sehr gelungenes Jahr. Wir veröffentlichten viele neue Kunden-Success-Stories,  aber auch neue Mitarbeiter begrüßten wir im ProTechnology-Team. Erst kürzlich haben wir zwei Studenten der HTW im Rahmen des Deutschlandstipendiums im Team hinzugewonnen. Auf diesem Weg nochmal „Herzlich Willkommen“

Doch was gab es noch Neues?

Microsoft hat auf der diesjährigen SharePoint Conference 2012 die neue Version 2013 im Detail vorgestellt. 10.000 Besucher aus 85 Ländern sind dem Ruf gefolgt und ProTechnology war mittendrin. Neben deutlichen Verbesserungen im User Interface steht Social Collaboration im Vordergrund: Allem kann gefolgt und alles kann ge-liked werden.

Im viel kleineren Stil, aber mit gleicher Aufregung, war unser Vortrag einen Tag vor Nikolaus auf dem Mitteldeutschen Unternehmertag 2012. Auf großer Bühne präsentierten drei ProTechnology-Kollegen und Jörg Jasper von Microsoft alles zum Thema „Optimieren Sie Ihren Vertrieb und gewinnen Sie strukturiert, aber garantiert neue Bestandskunden“ Hier mal ein kleiner Eindruck:

Doch auch in unserem allgemeinen Arbeitsalltag hat sich Einiges getan: Die Software der ProTechnology wird nun nicht mehr per Turnschuhadministration verteilt, sondern durch SCCM 2012. Das ist auch ein wichtiger Schritt, vor allem, da wir zu Beginn des neuen Jahres zwei neue Standorte mit Stuttgart und Zwickau, hinzubekommen sowie die Büroräume in Dresden um zwei Etagen weiter ausgebaut werden, denn so langsam wird es eng in der dritten Etage der Antonstraße 3a. Apropos dritte Etage – der Blick aus unseren oberen Büroetagen ist, gerade zu Weihnachten, herrlich:

Windows 8 und Office 2013 setzen auf die Cloud. 2012 stand auch im Zeichen der Cloud und wir garantieren jedes weitere Jahr wird ein Cloud-Jahr sein, denn dieser Trend ist nicht nur eine Phase. Genau aus diesem Grund haben wir schon umgerüstet und ProTechnology ist fast vollständig in die Wolke transferiert: Wir migrierten in diesem Jahr unseren Lync-Server und den Team Foundation Server in die Cloud. Ob sich der Umzug dahin gelohnt hat, erfahren Sie hier.

Auch das moderne Office ist bei uns schon längst da: Alle Mitarbeiter arbeiten seit Wochen mit Windows 8, Office 2013 und Lync 2013. Was sagen die Kollegen dazu?

Ich finds knorke!           Viele neue praktische Features!              Es ist irgendwie… Neu :)           Neu und cool! Chic :)     Office 2013 und Windows 8 ein wenig design-arm, dafür praktischer geworden.     Ich bin schon app-süchtig.         Noch schneller, noch besser integiert. optimal für effizientes Arbeiten – privat und im Unternehmen :)

Ausblick

In der Einleitung wurde es bereits erwähnt, es wird noch mehr mobiles Internet, noch mehr Social Media, noch mehr Digitalisierung geben, nicht nur allein, weil Microsoft seine komplette Office-Welt umstellt. Doch was kommt da 2013? Die großen vier Trends aus dem Vorjahr „Mobile IT, Cloud Computing, Big Data und Social Media“ sind zum Großteil auch die Prognosen für das Jahr 2013, denn diese Themen sind so einschneidend, dass sie noch über Jahre aktuell sind. Der Punkt “Mobile Apps und/oder HTML5“ kommt 2013 noch hinzu. Erwartet wird ein langfristiger Wandel hin zu dem neuen Web-Standard HTML5. Trotzdem dürften die bei Usern von mobilen Endgeräten so beliebten Apps nicht einfach verschwinden. Bei der Programmentwicklung müssen sich die Unternehmen in den nächsten Jahren verstärkt darauf konzentrieren, noch optimalere Anwendungen für die mit Berührung gesteuerten mobilen Endgeräte zu entwickeln. Auch die Apps müssen für eine größere Bandbreite von Endgeräten tauglich gemacht werden.

In diesem Sinn wünschen wir unseren Blog-Lesern, Freunden, Partner und Kunden eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches, innovatives Jahr 2013.

Autor: Melanie Wolf

Lohnt sich die Migration in die Cloud mit dem Team Foundation Server (TFS)?

Donnerstag, 08. November 2012

In der vergangenen Woche wurde die von Microsoft bereitgestellte Cloud-Variante des Team Foundation Server veröffentlicht. Die Beta-Phase ist damit beendet. Doch lohnt sich der Umstieg auf den “Team Foundation Service” bereits?

Zunächst stellt sich – wie bei allen Clouddiensten – die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Verschiebung einer On-Premise Lösung in die Wolke. Speziell beim Team Foundation Server ist diese Frage schnell beantwortet: klar! Da in der Softwareentwicklung zunehmend eine Dezentralisierung der Teams festzustellen ist und dieser Trend durch die Verfügbarkeit von modernen Werkzeugen zur E-Collaboration unterstützt wird, ist bereits jetzt fast jeder TFS von “draußen” erreichbar und die Entwickler arbeiten von unterschiedlichen Standorten aus an dem gleichen Projekt.

Da oftmals auch bestimmte SLAs für den Betrieb von Software, etwa für die Fertigungssteuerung, einzuhalten sind, ist es meist sogar zwingend erforderlich, dass im Notfall von überall Zugriff auf den Quellcode gewährleistet ist. Abgesehen vereinfachter Bereitstellung und Zugriff gelten natürlich auch die bekannten Cloud-Vorteile im Allgemeinen.

Insofern ist der Ansatz durchaus sehr interessant, zumal die SVN- und Git-Konkurrenz auch nicht schläft.

Hinsichtlich Sicherheit und Compliance bestehen ja mitunter noch immer Vorbehalte, sobald das Wort “Cloud” fällt. Im Kontext der Softwareentwicklung sind diese aber aufgrund der fachlichen Nähe zu diesem Thema, wenn überhaupt vorhanden, eher gering ausgeprägt und mehr technischer statt prinzipieller Art. Für Windows Azure, welches die Grundlage für die Bereitstellung der TFS(ervices) bildet, existiert ein recht umfassender “Security Guide” der für die Zerstreuung letzter Bedenken sehr hilfreich ist.

Dennoch gibt es ein paar Einschränkungen, die derzeit (noch) für die Team Foundation Services gelten: Die Individualisierung von Prozesstemplates ist nicht möglich. Es besteht noch keine Integrationsmöglichkeit zu SharePoint, Project Server, etc. Es wird noch keine Active Directory-Federation unterstützt und es gibt geringere Reportingmöglichkeiten gegenüber dem klassischen Team Foundation Server.

Die wichtigste Neuerung, neben der Änderung der URL von “tfspreview.com” nach “tfs.visualstudio.com”, ist die Bekanntgabe der ersten Informationen zum Pricing. Eine sehr wichtige Information, da davon maßgeblich eine Entscheidung pro oder kontra abhängt: Teams bis zu 5 Entwicklern sind kostenlos. Die Anzahl an Projekten ist die beschränkt und aktuell kostenlos verfügbare Features, wie der Build Service, werden in der kostenlosen Version wahrscheinlich nicht verfügbar bleiben.

Dennoch existiert nach wie vor ein gewisser Unsicherheitsfaktor bezüglich der finalen Preisgestaltung, welche noch nicht feststeht und erst 2013 erscheint. Es ist jedoch davon auszugehen, dass schon allein aufgrund der Wettbewerbsfähigkeit eigentlich keine utopischen Preise aufgerufen werden dürften.

Die Infrastruktur ist also bereit und funktioniert. Wir haben intern die Preview schon seit längerer Zeit im Einsatz erprobt und ich kann guten Gewissens festhalten: keine substantiellen Probleme vorhanden. Ganz im Gegenteil, viele interessante Features funktionieren sehr gut. In ersten Versuchen bei einem unserer Entwicklungsteams haben wir zum Beispiel bereits sehr positive Erfahrungen mit dem Einsatz von KANBAN gemacht, welches sehr einfach auf zum Beispiel SCRUM aufgesetzt werden kann und bereits seit August zur Verfügung steht.

Genauere Details zu den angesprochenen Punkten können hier auch noch mal nachgelesen werden.

Der Umstieg klappte dabei unter Verwendung der TFS Integration Tools problemlos, eine entsprechende Anleitung steht im MSDN bereit. Letztlich handelt es sich aber um einen TFS 2012, es ist hilfreich, wenn man mit den zugehörigen Neuerung der 2012er Entwicklungslandschaft bereits einigermaßen vertraut ist.

Die abschließende Empfehlung lautet also auf jeden Fall, den Dienst unbedingt zu testen. Speziell für kleinere Projekte, an denen zum Beispiel mehrere Entwickler nur phasenweise arbeiten, kann man definitiv schon auf die Team Foundation Services setzen, zumal sich diese auch recht einfach übertragen lassen. Komplexe, größere Projekte sollten aber mindestens noch bis zur Veröffentlichung einer feststehenden Preisliste weiterhin lokal verwaltet werden.

Quelle: Security Guide, SCRUM, MSDN, TFS Integration Tools, Migration in die Cloud, Neuerungen

Autor: Tom Halank

Ressourcenverwaltung und Recruiting leicht gemacht

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Die Verwaltung der eigenen und eventuell auch externen Mitarbeiter ist das täglich Brot jedes Ressourcen Managers oder Recruiters im IT-Bereich.

Ziel ist es, die eigenen Mitarbeiter möglichst voll auszulasten und im Bedarfsfall den richtigen Externen an der Hand zu haben, falls entsprechendes KnowHow zeitlich oder qualitativ nicht vorhanden ist.

XISA als Cloud-basiertes Onlineportal unterstützt Sie genau bei diesem Problem und kann sogar noch einiges mehr …

Stellen Sie sich das alltägliche Szenario vor, dass der Vertrieb eine dringende Anfrage eines Kunden mit in die Firma bringt. Das Ressourcenmanagement bekommt an dieser Stelle schwitzige Hände, denn es gilt möglichst zeitnah Unterstützung zuzusichern, schließlich hängt die Zufriedenheit des Kunden, neben der Qualität der Arbeit, natürlich auch von den Reaktionszeiten ab. Nun könnte man virtuelle Stapel von Skill-Excellisten der Mitarbeiter durchwühlen, oder man nutzt einfach XISA, was den ganzen Prozess deutlich beschleunigt.

XISA ermöglicht die optimale Pflege von Skillprofilen aller Mitarbeiter, mit bewertbarem Technologiewissen, Ausbildungs- und Berufsdaten und natürlich einer Projekthistorie aller bisher durchgeführten Aufträge. Dabei können der Ressourcenmanager des Unternehmens oder die Mitarbeiter selbst ihre Kenntnisse pflegen. Über eine einfache Suchmaske sind diese so anhand ihrer Skills für die potentielle Verkaufschance optimal aufzufinden. Ist die fachliche Eignung sichergestellt, steht man vor der zweiten Frage, wie es nun um die Verfügbarkeit bestellt ist. Auch hier bietet XISA Abhilfe, indem der Verfügbarkeitsstatus gepflegt werden kann und damit eine künftige Planung ermöglicht.

Sollten weder von den internen, noch von den externen Mitarbeitern die entsprechenden Kapazitäten vorhanden sein, oder aber das notwendige KnowHow fehlen, dann kann man in einem dritten Schritt den Personalbedarf in XISA veröffentlichen und auf diese Weise interessierte Kandidaten rekrutieren. Auch hier wird einem die Arbeit über eine einfache Eingabemaske erleichtert. Social Media Sharing der eigenen Stellenausschreibungen z.B. im XING, Twitter oder Facebook garantiert eine interessante Möglichkeit die eigene Reichweite zu erweitern. Ist am Ende ein passender Kandidat gefunden, bietet der Profilexport die Möglichkeit ein ansprechendes Qualifikationsprofil im eigenen Layout zu erstellen, was direkt dem Angebot an den Kunden beigelegt werden kann.

 


 

XISA bietet damit den Unternehmen ein Werkzeug an die Hand, was gerade auch für Personaldienstleister interessant sein sollte. Da wir die Vermittlung von IT-Freelancern ebenfalls im ProTechnology- Portfolio vorweisen können, kann berichtet werden, dass XISA auch im Praxistest den harten Anforderungen des Recruitingalltags gerecht wird und damit unsere Anlaufstelle Nummer eins ist. Unsere Projektangebote werden über einen Stream automatisch abgeholt und veröffentlicht, der Freelancer kann sich mit einem Klick bewerben, das Profil hängt dabei automatisch an. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit, die große Anzahl an Freiberuflern einfach zu verwalten. Einstiegsbarrieren sind kaum existent, mit dem Multi-Vendor-Login kann sich der Experte mit einem bereits bestehenden Online-Account, wie z.B. Facebook, LinkedIn oder Twitter, anmelden. Auch die Profilpflege wird vereinfacht, indem über eine Schnittstelle bereits vorhandene Profile importiert werden können.

Es kann von uns abschließend festgehalten werden, dass XISA den Alltag rund um das Ressourcing deutlich erleichtert und dies überraschender Weise völlig kostenlos. Interessant sind auch die geplanten Features, wie das Matchingtool oder die Integration einer Projektmanagementlösung, die im kommenden Jahr eingebaut wird. Sollte die Umsetzung in dem Maße gelingen, wie wir es hoffen, dann ist XISA in der Lage den gesamten Projektmarkt zu revolutionieren.

Quelle: http://www.xisa.eu, http://de.slideshare.net/ProTechnology/ressourcenverwaltung-und-recruiting-leicht-gemacht-mit-xisa

Autor: André Balfanz

Datenbanken weltweit hochverfügbar betreiben ohne eigene Infrastruktur

Dienstag, 09. Oktober 2012

Ein Projekt, eine wichtige Datenbank, zahlreiche Nutzer, aber keine Infrastruktur (kein Server) – welcher Weg führt zum Ziel, die Datenbank mit Mehrfachzugriff, Auto-Upload von Änderungen und ohne Anschaffung und Betrieb eines eigenen Servers zu realisieren?

Das empfohlene Werkzeug: Office 365

Im Normalfall verfügt ein Information Worker über sein Office-Paket über eine Lizenz für Microsoft Access und entsprechende Anwenderwissen (ersteres kann ebenfalls über Office 365 gemietet werden). Grundsätzlich lautet das Etappenziel, die Datenbank in eine Access Web-Datenbank zu überführen. Das eigentliche Ziel besteht in der Herstellung von Web-Kompatibilität(!), um das abgebildete Lösungsszenario zu realisieren.

Der Ablauf der Migration

Besonders an diesem Datenbank-Typus (Web-DB) ist, dass keine Entwurfsansicht und keine herkömmlichen Beziehungen zwischen den Tabellen existieren. Die Relationen zwischen den Tabellen werden hier über sogenannte Lookup-Spalten hergestellt. Handelt es sich bei der Datenbank um einen Standard unabhängig von der Microsoft-Welt (MySQL, OleDB, ODBC, etc.), so stellt dies kein Problem dar. Mit dem Tool Data Synchronization Studio von SIMEGO können sämtliche Standarddatenquellen in eine Access-Datenbank migriert werden. Mehr dazu ist hier nachzulesen. Sind die Tabellen zunächst einmal in Access vorliegend, gilt folgender Ablauf:

Der Ablauf, der im folgenden gelistet wird, kann auf neun (für einen DB-Admin einfache) Teil-Aufgaben heruntergebrochen werden:

  1. Import der Tabellen in Access Web-Datenbank (ohne Beziehungen!)
  2. Einfügen der Lookup-Spalten zur Tabellenverknüpfung und Löschen des alten Fremdschlüssels
  3. Kopieren der Spaltenwerte vom alten Fremdschlüssel zur neuen Lookup-Spalte mittels SQL-Befehl
  4. Löschen des alten Fremdschlüssels
  5. Indexieren der neuen Lookup-Spalte in Access
  6. Herstellen der referenziellen Integrität in Access
  7. Durchführen der Web-Kompatibilitätsüberprüfung in Access
  8. Veröffentlichen der Datenbank mittels Access Services auf eine SharePoint-Webseite
  9. Überprüfen der neuen Tabellenverknüpfungen durch Test-Import der SharePoint-Listen in eine normale Access-Datenbank

Dieser Vorgang dauert ungefähr zwei bis drei Minuten pro zu verknüpfende Tabelle. Anschließend folgt die Inbetriebnahme der Web-DB.

Inbetriebnahme der Web-Datenbank

Nach der Veröffentlichung der DB in Office 365 kann jeder Projektteilnehmer die DB in seinem Access-Client verknüpfen und mit demselben Look & Feel an der DB arbeiten wie er es gewohnt ist. Sobald eine Online-Verbindung besteht, werden Änderungen automatisch hochgeladen und synchronisiert. Es kann jedoch auch Offline mit und an der Datenbank gearbeitet werden. Die Tabellen, Ansichten, Formulare und Berichte werden zentral und konsistent vorgehalten und können im Access wie gewohnt komsumiert und bearbeitet werden.


Fazit

Die Mehrwerte liegen klar in der Kostenersparnis durch das Mieten eines virtuellen Datenbankservers für die Dauer des Projektes. Für den Nutzer ist nicht zu spüren, ob sich die DB, an der er arbeitet, auf einem Server innerhalb des Unternehmens oder “in der Cloud” befindet. Die erforderlichen Benutzerrechte können mit dem SharePoint Rollenmodell (Besucher, Teilnehmer, Besitzer) abgedeckt werden. Vor der Entscheidung für die beschriebene Vorgehensweise sollte allerdings der Migrationsaufwand der Datenbank mit den ab Projektstart und danach definitiv eintretenden Mehrwerten abgewogen werden.


Autor: Karsten Ulferts